Was können und was müssen die Betriebe beim Arbeitsschutz beachten? Eine Podiumsdiskussion beim 68. hessischen Landesverbandstag machte deutlich, dass in Sachen Sicherheit Dachdecker und Behörden noch Optimierungsbedarf haben.
Flagge zeigten die hessischen Dachdecker diesmal in einer klassischen Studentenstadt. Marburg präsentierte sich – trotz einiger Umbaumaßnahmen in der Stadtmitte – bei rund 35 Grad im Schatten von seiner besten Seite. Mit einer Mitgliederversammlung starteten die Teilnehmer ihren Verbandstag. Eindrucksvoll beschrieb Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies die ursprünglichen Pläne, in den 60 Jahren die gesamte Innenstadt „platt“ zu machen. Zum Glück konnte diese Idee abgewendet werden – zum Wohl der Marburger Bevölkerung, den vielen Touristen aber auch den Dachdeckern, die seit Jahrzehnten gute Aufträge in Sachen Denkmalpflege verzeichnen. Am frühen Abend ging es per Bustransfer ins idyllische Hofgut Dagobertshausen, wo sich die Gäste beim Barbecue, Getränken und Musik amüsierten.
Landesinnungsmeister Ludwig Held begrüßte am Samstagmorgen die Gäste, besonders die Vizepräsidenten Stephan Eickhoff und Fred Schneider sowie den stellvertretenden ZVDH-Hauptgeschäftsführer Artur Wierschem und IFD-Generalsekretär Detlef Stauch. Lob und Dank gab es für Hans-Jürgen Heck, Innungsobermeister der Dachdecker Innung Marburg, der mit seinem Team den Verbandstag perfekt organisiert hatte.
Eine erste Einführung ins Thema Arbeitsschutz gab Jens Möller, technischer Berater des Landesverbands. Das war die passende Einleitung für die Experten der Podiumsdiskussion. Unter der Moderation von Ludwig Held diskutierten:
- Thorsten Sell, BG BAU, Sachgebiet Hochbau, hochgelegene Arbeitsplätze und Verkehrswege
- Jörg Heller, RP Gießen, Abt. Arbeitsschutz und Inneres, Baustellenüberwachung im Landkreis Marburg-Biedenkopf und
- Ludwig Sander von der Signal-Iduna.
Johannes Messer
Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in DDH 18/2016