2011-05-02T00:00:00Z Bestes Ergebnis seit Bestehen

Die in der "DEG Dach-Fassade-Holz eG" organisierten 1.318 Meisterbetriebe aus dem Dachdecker-, Klempner- und Zimmererhandwerk blicken bei der Generalversammlung in Hamm auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 zurück.

Die "DEG Dach-Fassade-Holz eG", zentrale Einkaufs- und Dienstleistungsgenossenschaft für Meisterbetriebe aus dem Dachdecker-, Klempner- und Zimmererhandwerk mit Sitz in Hamm, ist mit Verlauf und Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres 2010 zufrieden. "Wir haben das umsatz- und ertragsstärkste wirtschaftliche Ergebnis seit Bestehen erreicht und unseren Marktanteil nicht nur gefestigt, sondern auch ausgebaut." Dieses positive Fazit zogen Vorstandssprecherin Edith Weerd und ihr Vorstandskollege Andreas Hauf am Freitag (29. April) auf der im Kurhaus Bad Hamm tagenden Generalversammlung.

Einen Gesamtumsatz in Höhe von 184,8 Mio. Euro erwirtschaftete die DEG in 2010 an ihren 20 Standorten in Nordrhein-Westfalen, im nördlichen Hessen und südöstlichen Niedersachsen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Plus von 9,8 Prozent. "Alle Niederlassungen liefen auf Hochtouren", verdeutlichte Weerd. Von den guten Geschäften der DEG sollen einmal mehr die 1.318 Mitglieder (davon 83 Neumitglieder) profitieren. "Diesen Erfolg haben wir gemeinsam erzielt und so können wir auch gemeinsam die Früchte tragen", betonte die Vorstandssprecherin. Insgesamt 6,8 Mio. Euro werden als 3,4-prozentige Warenrückvergütung sowie als fünfprozentige Dividende an die Eigentümer ausgeschüttet. Für die aktuellen Herausforderungen sieht sich die DEG gerüstet. Mit guten Erwartungen ist man in das aktuelle Wirtschaftsjahr gestartet. "Wir wollen ein Top-Ergebnis erwirtschaften", versprach Andreas Hauf. Eine Premiere steht Ende Mai an: Dann eröffnet die DEG in Wuppertal ihren ersten Holzstandort. Darüber hinaus ist in 2011 die Fertigstellung der Niederlassung Wuppertal und der Neubau in Göttingen als Ersatzstand-ort für Bovenden geplant.

Volle Auftragsbücher

Wichtige Impulse für das Wachstum der DEG im vergangenen Jahr kamen vor allem aus dem Bereich der erneuerbaren Energien. So konnte das Geschäftsfeld Photovoltaik aufgrund des Nachfragebooms, der durch die angekündigte Reduzierung der gesetzlichen Solarstromförderung ausgelöst wurde, deutlich ausgebaut werden. Insgesamt hielt der Trend zur energieeffizienten Sanierung an. Auch die Objekte und Bauvorhaben, die aus dem "Konjunkturpaket II" der Bundesregierung stammen, "sorgten bei allen für volle Auftragsbücher", bilanzierte Andreas Hauf die Entwicklung.. "Eine tolle Situation über alle Warengruppen hinweg." Da konnten auch die schneereichen Monate zu Beginn und Ende 2010 die gute Stimmung in der DEG und in ihren angeschlossenen Meisterbetrieben nicht trüben.

Über geschäftliche Erfolge und eine positive Zusammenarbeit innerhalb der Zedach-Gruppe berichtete anschließend Aufsichtsratsvorsitzender Markus Happe. In der Zentralgenossenschaft ZEDACH mit Sitz in Hamm haben sich sechs Dachdecker-Einkaufsgenossenschaften und über 130 Niederlassungen mit rund 2.000 Beschäftigten zusammenge-schlossen. Über 6.000 Betriebe sind Mitglied in dieser Wirtschaftsorganisation. Die Zedach erwirtschaftete in 2010 einen Umsatz von 1,1 Mrd. Euro und konnte damit das Vorjahresergebnis um 8,7 Prozent übertreffen.

Nach dem Bericht von Ulrich Erhardt über die Tätigkeit des Auf-sichtsrats und über die gesetzliche Prüfung stellte die General-versammlung einstimmig den Jahresabschluss 2010 fest. Vorstand und Aufsichtsrat wurde einstimmig Entlastung erteilt. Zur Wiederwahl in den Aufsichtsrat standen Ulrich Ehrhardt (Hamm) und Karl-Heinz Ester (Hagen) an. Dank und Anerkennung galten schließlich den Jubiläumsbetrieben für 50-, 40- und 25-jährige Mitgliedschaft.

Der abschließende Gastvortrag von Reiner ("Calli") Calmund stand un-ter dem Thema "Mit Kompetenz und Leidenschaft zum Erfolg". Dabei verband der renommierte Fußballexperte, Buchautor ("fußballbe-kloppt!") und geschätzte Gast bei TV-Shows aus Brühl bei Köln ebenso informativ wie unterhaltsam die Bereiche Fußballsport und Wirtschaft. In beiden Bereichen gehe es in erster Linie um Verkauf und Umsatz. Während sich jedoch in der Wirtschaft Erfolg vor allem über die angebotenen Produkte und Dienstleistungen definiere, lasse sich dies im Fußball vor allem an den Punkten und am Tabellenplatz festma-chen. "Im Fußball muss der wirtschaftliche und der sportliche Erfolg stimmen", so Calmund

zuletzt editiert am 24. Februar 2021
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