Eine wärmedämmende Gebäudehülle kann den Energiebedarf eines Gebäudes erheblich senken. Wichtig ist jedoch immer eine sinnvolle Kombination aus Dämmstärke, Anlagentechnik und Luftdichtheit. Doch wie viel Dämmung muss eigentlich rein ins Dach? Kann eventuell vorhandenes Material erhalten bleiben und ist das Gebäude ausreichend luftdicht?
Die Neuerscheinung "Dämmen im Dach nach EnEV" von Michael Balkowski bietet Dachdeckern und Zimmerern über hundert Konstruktionen mit unterschiedlichen Dämmstoffen und Aufbauten zu den Bauteilen Steildach, Flachdach und oberste Geschossdecke.
Alle Konstruktionen sind wärmetechnisch nachgewiesen. Darüber hinaus hat der Autor verschiedene U-Werte angegeben: So lassen sich beispielsweise die aktuell geforderten U-Werte ebenso ablesen wie diejenigen, die ab 2012 gelten sollen. Außerdem sind die U-Werte von Bestandsbauten verschiedener Baualtersklassen aufgeführt.
Das Tabellenwerk bietet einen schnellen Überblick darüber, was in der jeweiligen Bausituation möglich und sinnvoll ist und hilft dem Handwerker sowohl bei der Beratung seines Kunden, bei der Erstellung des Angebots als auch bei der Ausführung. Ebenso eignet sich das Werk für Energieberater als Hilfsmittel bei der Erstellung von Sanierungskonzepten. Des Weiteren kann es dem Architekten helfen, ohne umfangreiche Berechnungen in der Planung EnEV-konforme Konstruktionen zu wählen, sei es im Bestand oder auch im Neubau.