2011-07-15T00:00:00Z Das Ziel vor Augen

Welcher Dachdecker plant privat und beruflich seine Ziele? Auf dem Helfrecht-Unternehmertag in Düsseldorf bekamen die Teilnehmer nützliche Tipps zur Zielplanung und zum Selbstmanagement.

"Mehr Arbeitsfreude und mehr Lebensqualität", das ist zumindest das Ziel der umfangreichen Helfrecht-Planungstage in Bad Alexandersbad. In Düsseldorf vermittelte Marco Sandner, Prokurist der Helfrecht AG, in einem Seminartag Einsteigern und Helfrecht-Kennern Tipps zur Zeitplanung und zum Selbstmanagement. Effektive Zeitplanung, so eine der wichtigsten Erkenntnisse, leitet sich immer aus einer langfristigen Planung der eigenen Ziele ab. Wie man diese ermittelt, erfuhren die Teilnehmer an zahlreichen Beispielen. Etwa wie Unternehmer schnell und praxisnah zunächst die eigene Arbeitssituation analysieren, dann den Arbeitsbereich besser in den Griff bekommen, um schließlich eine Jahresplanung festzulegen und die fixierten Ziele in Einzelschritten zu erreichen.

"Die meisten Menschen sind sehr leidensfähig und nicht bereit, Dinge zu ändern. Wir haben uns in unserer Komfortzone eingerichtet. Doch vor allem diese Bequemlichkeit hindert uns, etwas zu ändern wir schieben immer wieder gerne auf", so Sandner. Der Planungstageleiter verdeutlichte, wie eine konkrete Planung hilft, dass auch passive Menschen zu aktiven Unternehmern werden. Das A und O bei Helfrecht: Das schriftliche Notieren der einzelnen Arbeitsschritte. "Wer keine Ziele hat, hat auch meist keine Erfolge", ist sich Sandner sicher.

Ziele schriftlich fixieren

Die Schritte zur Zielplanung können sein:

1. Zunächst die Bestandsaufnahme: Ziele bestimmen, beruflich und privat

2. Hierfür ist Zeit notwendig: Zeit für schriftliche Planungen mindestens einmal im Monat festlegen (schriftlich)

3. Prioritäten und Kompetenzen festlegen

4. Zeitdiebe finden und aufschreiben

5. E-Mails nur noch dreimal am Tag bearbeiten

6. Eine störungsfreie Zeitzone einrichten

7. Aufgaben delegieren

8. Zeitfresser bei Besprechungen abstellen

Sandner betonte, wie wichtig im Unternehmen das gemeinsame Vermitteln der Ziele ist. "Nur wenn Sie Ihre Mitarbeiter mitnehmen und begeistern können, gelingt Ihnen der Umschwung. Ganz wichtig hierbei: Das Lob für die Mitarbeiter geschieht nicht aus Selbstzweck oder Routine, sondern als Zeichen der Wertschätzung. Das kommt bei vielen Unternehmen immer noch zu kurz."

Johannes Messer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in Ausgabe DDH 15|2011.

zuletzt editiert am 11. Dezember 2020
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