Nach etwa 40 Jahren zwangen Schwachstellen auf dem Gefängnisturm am Hohen Schloss Füssen zum Handeln. Etliche Mönche und Nonnen hatten sich im üppigen Mörtelbett der alten Kegeldeckung gelöst und Feuchtigkeit war in das Tragwerk eingedrungen. Bei der neuen Deckung wich das Mörtelbett einer trockene Verlegetechnik und die konische Flächeneinteilung erfolgte via Zeichenprogramm.