Kommunikation war das verbindende Thema bei der Vollversammlung der Aktion Dach und der PR-Infotagung. In beiden Runden wurden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt.
Die Vollversammlung der Aktion Dach und die PR-Infotagung wurden in Mayen sinnvoll miteinander verknüpft. In beiden Fällen standen Konzept und Wirkung von Kommunikationsstrategien im Vordergrund. Schauplatz waren die Räumlichkeiten des Bundesbildungszentrums des Deutschen Dachdeckerhandwerks in Mayen. Nach einer kurzen Führung durch die modernen Klassen- und Werkräume durch "Hausherr" Peter Welter starteten die zahlreich angereisten Mitglieder der Aktion Dach ihre Vollversammlung. Guido Vandervelt, Geschäftsführer und Bereichsleiter im ZVDH, gab einen ausführlichen Rückblick auf die zahlreichen Aktivitäten der vergangenen 3 Jahre. Die enorm erfolgreiche Skateraktion, die Einbindung des Trucks in die Kampagne "Dachdecker, Dein Beruf" sowie die in jüngster Zeit gestarteten Social Media-Aktivitäten ragten dabei heraus. Wie kreativ und einfallsreich die Kommunikationsmittel der Aktion Dach von den Landesverbänden eingesetzt werden, schilderten Kay Preissinger (Bayern), Karl-Heinz Krawzyk (Baden-Württemberg), Bernd Friedrichs (Westfalen) und Norbert Hain (Hessen). Vom Einsatz der Skateranlage auf verschiedenen Veranstaltungen, der öffentlichkeitswirksamen Nutzung des Trucks, den Einsatz der verschiedenen Flyer bei einer "Dachdecker-Schuldoppelstunde" in einer Hauptschule bis hin zu gezielten Anzeigenschaltungen reichten die Beispiele. Ein Fazit der Berichterstatter: die einzelnen Bausteine der Kampagne "Dachdecker, Dein Beruf" kommen bei den Jugendlichen sehr gut an. Auch aus Sicht der Mitglieder leistet die Aktion Dach überzeugende Arbeit. Bernard Gualdi (Braas) und Henning Höpken (Zedach) betonten in ihren Statements das starke Interesse von Industrie und Handel an hoch qualifizierten Verarbeitungsbetrieben, die durch den drohenden Nachwuchsmangel deutlich geschwächt werden könnten. "Die Pakete der Aktion Dach", so Bernard Gualdi, "kann jeder Betrieb sofort nutzen um sich davor zu schützen."
Stein geht vor Geldschein
Andre Büschkes, ZVDH-Vizepräsident und Vorsitzender der Aktion Dach, und Klaus H. Niemann, stellvertretender Vorsitzender der Aktion Dach, schilderten die Planungen und Zielsetzungen für die nächsten Jahre. Klaus H. Niemann prognostizierte den Trend, das Dach verstärkt als Mittelpunkt investiver Maßnahmen zu betrachten: "Stein geht vor Geldschein, so denken viele Hausbesitzer, gerade in Zeiten zunehmender Schwankungen an den Finanzmärkten." Von herausragender Bedeutung werden Social Media in Zukunft sein, so Niemann weiter. Hier läge auch das Potenzial Kontakt zu jungen Menschen zu bekommen, wenn man die Gesetzmäßigkeiten von Facebook und Co. richtig nutze.
Elke Herbst
Den ausführlichen Artikel lesen Sie in Ausgabe DDH 23.2011.