In ihrer traditionellen Zunftkleidung reisten Dachdecker erneut nach Spanien, um die letzten Etappen des Camino francés zu pilgern. Auf der rund 160 km langen Wegstrecke gab es Anerkennung für die „Techadores aus Alemania“.
Einen Like-Daumen für „Gefällt mir“ kennt man vor allem aus den sozialen Netzwerken und so etwas ist online ja schnell mal geklickt. Dass die Geste auch offline funktioniert, erlebten Jürgen Gerbens und Freunde, die in ihrer Zunftkleidung auf dem Jakobsweg ein Magnet für andere Pilger waren. Einen „Daumen hoch“ als Zeichen der Wertschätzung zeigten die Spanier, als die Dachdecker ihren Beruf mit Händen und Füßen und dem spanischen Wort „Techadores“ erklärten. Ein strahlendes Lachen kam schließlich bei allen Jakobspilger zum Vorschein, als sie nach sechs Tagen Wanderung vor dem Nordportal der Kathedrale in Santiago de Compostela standen. Beim letzten gemeinsamen Abendessen waren sich alle Teilnehmer einig, dass ihnen dieser Jakobsweg viele Erfahrungen gegeben hat, die sie sich vorher kaum so vorgestellt hatten. Ein Eindruck, den auch Elke Herbst bestätigte, die mit der Gruppe 2014 auf dem Camino war. Ab Seite 48 lesen Sie mehr über die eindrucksvolle Wanderung. Auf unserer Facebook-Seite und auf ddh.de finden Sie weitere Bilder der Wanderung in diesem Jahr – natürlich bitte liken.
Beachtliches leisteten Dachdecker bei der Sanierung des ehemaligen Altenheims im „Gebrüder-Heinrich-Stift“ (Seite 8). Die Schaldach & Schröter Dachbau GmbH verlegte Doppelmulden-Falzziegel in der Fläche und Biberschwanzziegel an den Türmen. Doch zunächst musste das übergroße historische Dachtragwerk restauriert und für Wohnzwecke mit neuen Decken hergerichtet werden – mit 170 m³ Holz.
Frauenkirche, Semperoper oder Zwinger – Dresden ist der Inbegriff barocker Architektur, die sich nach den verheerenden Luftangriffen kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges quasi aus der Asche heraus neu erschuf. Dort fanden sich bei bestem Wetter 220 Gäste zum 10. Landesverbandstag des sächsischen Dachdeckerhandwerks ein (Seite 50).