News 2013-05-22T00:00:00Z Ein echter Meister seines Faches

Traumnote 1 in der Praxis für seine eingebundene Herzkehle in Schiefer mit Rechts- und Linksdeckung, Note 2 in der Theorie. Michael Bobinger aus dem oberbayerischen Oberau hat nicht nur seine Meisterprüfung im Dachdeckerhandwerk mit diesen Noten bestanden.

Unter allen 24 Teilnehmern des Meisterkurses im Kompetenzzentrum Dachtechnik Waldkirchen e. V. (KPZ) schnitt er mit diesem Ergebnis als Bester ab. Und als „Extra“ gab es von der Handwerkskammer noch eine Ehrenurkunde und die Goldene Verdienstmedaille für besondere Leitungen.

„Ich wollte meinen Meister einfach an einer der besten Meisterschulen machen“, erklärt der 23-Jährige seine Entscheidung für den Meisterkurs am KPZ, das bundesweit hohes Ansehen genießt und eines der ersten zertifizierten Ausbildungszentren im Dachdeckerhandwerk war. Doch mit dem klassenbesten Meisterbrief an der Wand ruht sich der begeisterte Ski- und Motorradfahrer nicht etwa auf seinen Lorbeeren aus. Der Meistertitel im Spenglerhandwerk ist sein nächstes Etappenziel auf der persönlichen Karriereleiter.

Nach seiner Ausbildung im Dachdeckerhandwerk im elterlichen Betrieb Bobinger + Sohn in Oberau, die er mit Lehrzeitverkürzung 2008 erfolgreich abschloss, startete er nur ein halbes Jahr später die Lehre im Spenglerhandwerk. Mit diesem zweiten Gesellenbrief in der Hand ging es dann nur wenige Monate nach Abschluss dieser Lehre zur Meisterschule ins niederbayerische Waldkirchen.

Das „Dachdecker-Gen“ kann Michael Bobinger übrigens nicht verleugnen. Die „Arbeit ganz oben“ ist bei den Bobingers seit vier Generationen schon so etwas wie eine Familientradition. Und auf die Entscheidung, diese Tradition fortzusetzen, sind Mutter Doris und Vater Josef Bobinger zu Recht stolz.

zuletzt editiert am 24. Februar 2021
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