Noch knappe 5 Wochen sind es bis zum Einsendeschluss für den DDH Sanierungspreis. Zeit genug, um sich jetzt zu bewerben und 10.000 Euro zu gewinnen. Die Fachjury freut sich schon auf Ihr Sanierungsprojekt.
Eine Menge Arbeit hatten die Mitglieder der Fachjury vor sich, als sie sich Ende 2009 trafen, um den Sieger des ersten DDH Sanierungspreises zu küren. Karl-Heinz Schneider, ZVDH-Präsident und Betriebsinhaber, sagte dennoch sofort zu, für die zweite Auflage wieder als Juror zur Verfügung zu stehen: "Schon bei der letzten Ausschreibung des Sanierungspreises hat mich die Vielfalt der Objekte begeistert und zugegebenermaßen auch ein wenig stolz gemacht." Stolz, wie leistungsfähig, kreativ und clever Dachdecker und DDH Leser heutzutage Objekte sanieren, war auch die Redaktion als Ausrichter des Preises. Zwar kann nur ein Objekt das Rennen machen, viele ausgezeichnete Bewerbungen wurden jedoch mit einem ausführlichen Artikel in der Serie Dachsanierung gewürdigt.
Dort kam DDH Redakteur Alexander Karbach, der im April 2010 die Nachfolge von Hans G. Rüschenpöhler antrat, zum ersten Mal in Kontakt mit den Bewerbungen. Für den laufenden Wettbewerb wünscht er sich: "Die eingereichten Sanierungsobjekte sollten Ausführungsbeispiele sein, die nicht unter dem Begriff Standard einzuordnen sind. Die spezielle Planung und Vorbereitung einer guten Bewerbung zeigt, was im Dachdeckerhandwerk bei Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik möglich ist. Dabei sind Innovationen genauso gefragt wie Sonderlösungen zum Beispiel im Denkmalschutz."
Ebenfalls seine Premiere als Juror feiert im November Dachdeckermeister Thomas Hülsenbeck, Verkaufsleiter technischer Vertrieb, vom Exklusivsponsor Dörken. Hülsenbeck ist gespannt auf die Bewerbungen: "Ich erwarte eine Vielzahl von innovativ sanierten Bauvorhaben und freue mich auf fachmännisch gelöste Ausführungen von kniffligen Details.
Denn die Details sind für den Handwerker, gerade im Sanierungsbereich, die großen Herausforderungen. Und hier erwartet der Handwerker zu Recht Hilfe und Unterstützung durch die Industrie. Daher ist es uns sehr wichtig, durch unsere Entwicklungsabteilung immer wieder Innovationen anzubieten, die dem Dachhandwerker das Leben leichter machen", so Hülsenbeck.
Hoffnung auf unerwartete Lösungen
Auf eigene Erfahrungen als Juror kann Architekt Ludger Dederich zurückgreifen. Dederich war bereits 2010 mit an Bord und erhofft sich Projekte, die das Leistungspotenzial und das Qualitätsvermögen des Handwerks eindrucksvoll zeigen. "Ich freue mich auf Lösungen im Detail, die unerwartet sind und die selbstbewusst mit dem Bestand umgehen. Außerdem erwarte ich Objekte, bei denen der zeitgenössische ‚Eingriff‘ ablesbar ist", so Dederich voller Erwartung.
Noch bewerben bis Ende Oktober
Stattfinden wird die Jurysitzung im November in den Räumen der Verlagsgesellschaft Rudolf Müller in Köln. Noch bis Ende Oktober haben deutsche Dachdecker-Innungsbetriebe Zeit, sich für den mit 10.000 Euro dotierten DDH Sanierungspreis zu bewerben. Alle benötigten Unterlagen und Informationen finden Sie online unter www.sanierungspreis.ddh.de. Die Teilnahme ist einfach: Das Teilnahmeformular direkt am Rechner ausfüllen und ausdrucken, eigene Planungsunterlagen und Fotos zur Bewerbung hinzufügen und per Post an folgende Adresse schicken: Verlagsgesellschaft Rudolf Müller GmbH & Co. KG, Stichwort: DDH Sanierungspreis 2012, Stolberger Str. 84, 50933 Köln. Bei Fragen hilft Ihnen die Redaktion DDH gerne weiter unter: 0221 5497201 oder red.ddh@rudolf-mueller.de.
"Herzstück" einer Bewerbung ist das