Nach Bad Sachsa hatten Christoph Nielacny, Vorsitzender der Geschäftsführung der Melle-Gruppe sowie Prokurist und Einkaufsleiter Ingo List ihre größten Lieferanten zum traditionellen Partnertreff eingeladen.
Derzeit, so Ed Aston, Senior Operational Advisor bei Gores, unterstütze die SIG noch die zentralen Funktionen, wie Personal, IT, Kreditoren und Debitoren im Rahmen eines Serviceagreements. Durch ihre Spezialisierung auf derartige Transaktionen sei Gores der ideale neue Eigentümer für die Melle-Gruppe. „Gores stellt uns professionell wieder auf eigene Beine“, so Nielacny. Dazu gehörten neben kaufmännischen Themen auch die eigene Mitgliedschaft im BDB sowie die von beiden Seiten verabschiedete Fortführung der Hagebau-Mitgliedschaft. Folgerichtig war Hartmut Goldboom, Geschäftsführer Fachhandel der Hagebau, ebenfalls Gast der Veranstaltung, die durch einen Eisstockschießwettbewerb aufgelockert wurde.
Melle bringts
Nielacny betonte, dass der Übergang zu einer einheitlichen Marke „Melle“ bislang reibungslos und im Zeitplan verlaufe. Dazu gehöre auch der Relaunch des Slogans „Melle bringt’s“ auf Basis der Erkenntnisse einer 2013 durchgeführten Kundenzufriedenheitsanalyse. Diese habe deutliche Wettbewerbsvorteile in Sortiment, Beratung durch qualifiziertes Personal in Innen- und Außendienst sowie der Warenlogistik gezeigt. Eine starke Marke Melle brauche man für das Handelsmarkenprogramm, aber auch als Basis der beabsichtigten Wachstumsstrategie zur positiven Imageübertragung auf potentielle neue Standorte und neue Sortimentsbereiche. „Nur starke Marken mit starken Partnern zahlen positiv in die Marke Melle ein“, machte List den Schulterschluss zur anwesenden Baustoffindustrie deutlich.
Eine Verschmelzung der Melle GmbH, bis zum 30.04.2014 SIG Deutsche Dachbaustoffe GmbH, mit ihren Niederlassungen in Nordrhein-Westfalen und der Melle Dachbaustoffe GmbH und dann auch finalisierter Markenvereinheitlichung werde für den Spätsommer dieses Jahres anvisiert. Dabei würden alle Mitarbeiter mit allen Rechten und Pflichten übernommen. „Denn die Menschen machen unsere Marke“, so Nielacny weiter.