Lamilux feiert in diesem Jahr sein einhundertjähriges Firmenjubiläum.
Die Grundlage für die Entwicklung der Heinrich Strunz GmbH am Heimatstandort Rehau legte bereits Zimmerermeister Heinrich Strunz, der 1909 das Unternehmen gründete. 1918 schloss er seiner Firma ein Sägewerk an: Ab diesem Zeitpunkt konstruierte und fertigte er montagefertige Holzbauten. Als Sohn Rudolf Strunz übernahm das Unternehmen 1941, Mitte der Fünfziger Jahre leitete er die Produktion von faserverstärkten Kunststoffen ein. Ein neues Produkt transparente Wellbahnen und eine neue Marke waren geboren: Lamilux. "Lami" für den Herstellungsprozess des Laminierens, "lux" für den Lichteinfall durch den transparenten, faserverstärkten Kunststoff. Über oberfränkische Grenzen hinaus bekannt wurde das in dieser Zeit auch durch die Herstellung von Lichtkuppeln.
Jubiläumsgala am 19. September
Seit 1985 wird das Unternehmen von Heinrich Strunz gemeinsam mit seiner Ehefrau Dorothee Strunz geleitet. 2006 ist für zehn Millionen Euro eine Produktionsanlage für faserverstärkte Kunststoffe realisiert worden, im vergangenen Jahr für sieben Millionen Euro eine neue Fertigungshalle für Lichtkuppeln. Der Betrieb erzielte in den beiden Geschäftsbereichen Tageslichtsysteme und faserverstärkte Kunststoffe 2008 einen Umsatz von 111 Millionen Euro. Derzeit beschäftigt das Unternehmen mehr als 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bildet 44 junge Menschen in insgesamt 13 Berufsbildern aus.
Ihr einhundertjähriges Bestehen feiert die Lamilux Heinrich Strunz GmbH mit einer großen Jubiläumsgala am 19. September 2009 in Rehau. Vor 1.600 Gästen wird Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg die Festrede halten.