30 Teilnehmer, davon haben 100 % bestanden – das war die gute Nachricht der Gesellenfeier am BBZ Mayen. Die Prüfungsbesten lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
„Ich bin Dachdecker – ich kann das!“ ist die berechtigte stolze Feststellung, die Sie ab heute in Abwandlung des Themenmottos der Imagekmapagne des Handwerks für sich treffen können“. Mit diesen Worten begrüßte BBZ-Geschäftsführer Artur Wierschem die rund 70 Gäste in Mayen zur Abschlussfeier des Vorbereitungslehrgangs auf die Gesellenprüfung im Dachdeckerhandwerk. „Wir freuen uns mit Ihnen über die bestandene Prüfung. Damit endet auch für Einige die finanzielle Abhängigkeit von den Eltern, Sie haben die 1. Stufe im Dachdeckerhandwerk erreicht. Gute Dachdecker sind immer gefragt, herzlichen Glückwunsch“, sagte Wierschem, der sich vor allem über die hundertprozentige Abschlussquote freute. Alle 30 Teilnehmer, davon eine Frau, haben bestanden. Wierschem begrüßte auch die Ehrengäste ZVDH-Vizepräsident André Büschkes, ZVDH-Ehrenpräsident Manfred Schröder und vom rheinland-pfälzischen Landesverband: Landesinnungsmeister Johannes Lauer mit seinem Geschäftsführer Rolf Fuhrmann.
Geselle in nur 4 Monaten
Grußworte sprachen anschließend Marika Kohlhaas als Beigeordnete der Stadt Mayen, Bürgermeister Gerd Heilmann von der Verbandsgemeinde Vordereifel und ZVDH-Ehrenpräsident und BBW-Vorsitzender Manfred Schröder, der die Vorzüge des Bundesbildungszentrums Mayen und des Berufsbildungswerkes betonte. „Auch wenn Sie heute feiern sollten, denken Sie daran: Weiterbildung ist ein absolutes Muss. Nur durch die permanente Auseinandersetzung mit neuen Techniken und Werkstoffen bleiben Sie für den Arbeitsmarkt attraktiv“, so Schröder.
ZVDH-Vizepräsident André Büschkes berichtete aus seiner eigenen Zeit vor 15 Jahren in Mayen und beglückwünschte die Gesellen: „Sie haben den Turbo-Gesellenbrief in nur 4 Monaten geschafft, das ist außergewöhnlich und Ihre Eintrittskarte in die Berufswelt. Und ich weiß selber aus eigenen Erfahrungen: Die Prüfung bekommt am BBZ niemand geschenkt“, erinnerte sich Büschkes. Im Anschluss erhielten die Prüflinge ihre Gesellenbriefe und freuten sich bei einem Buffet mit den zahlreich angereisten Eltern und Angehörigen über ihren Erfolg. Johannes Messer