2015-12-07T00:00:00Z Energieautark shoppen

Strom tanken – den ganzen Tag: Wie das in der Praxis funktioniert, hat SV Stephan Neuner gemeinsam mit DDM Stephan Spanier auf einem Gebäude in Zweibrücken demonstriert. Die Solarmodule sind nach Osten, Westen und Süden ausgerichtet und arbeiten vom ersten bis zum letzten Sonnenstrahl. So wird ein Eigenverbrauchsanteil erzielt, der schwer zu toppen sein dürfte.

Sonne tanken – von früh bis spät

Für Neuner war vom Tag der Geschäftsgründung an klar, Photovoltaikanlagen für den Eigenverbrauch zu konstruieren. Nach der Gründung der Firma Connect Solar im Jahr 2009 hat er bis heute jeden Kunden überzeugt, dass es lukrativer ist, den Strom vom Dach selbst zu nutzen, statt ihn ins öffentliche Netz einzuspeisen. So kam auch bei der geplanten Anlage auf dem Rewe-Markt schnell der Gedanke auf, den Strom vor Ort zu verbrauchen. Damit der Strom möglichst effektiv genutzt werden kann, hatte Neuner eine pfiffige Idee: Das gut 54 m lange und 28 m breite Dach war groß genug, um darauf mehrere Modulfelder anzulegen. Er plante einzelne Abschnitte, die nach Osten, Süden und Westen ausgerichtet sein sollten. So war es möglich, einen deutlich größeren Anteil des Stroms selbst zu nutzen, als wenn die Anlage ausschließlich in eine Richtung – in der Regel nach Süden – ausgerichtet wäre.

381 Module mit unterschiedlicher Ausrichtung

Manuela Jakobi

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in DDH 23.2015.

zuletzt editiert am 11. Dezember 2020
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