Wie erfolgreich ein Unternehmen wirtschaftet, hängt wesentlich mit der Motivation der Mitarbeiter zusammen. Wir beleuchten die Ursachen und geben konkrete Tipps, wie Sie Motivation wecken und erhalten.
Der Erfolg von kleinen und mittelständischen Unternehmen ist abhängig von der Motivation der Mitarbeiter. "Unsere Mitarbeiter sind unser Potenzial" ist ein Satz, den man im Management- und Personalbereich heute fast täglich liest und hört. Doch wenn es darum geht, Motivation tatsächlich zu schaffen und zu steigern, resignieren viele Unternehmer und Führungskräfte. Das Problem: Motivation entwickelt sich aus innerer Überzeugung, kommt einzig und allein von den Mitarbeitern selbst. Für Unternehmer und Führungskräfte bleibt die Aufgabe, Wege zu finden, genau diesen Willen zur Motivation zu provozieren und hervorzurufen.
Neben dem Schaffen von regelmäßigen, offenen Beurteilungssystemen, in denen die Mitarbeiter jeweils ihre Vorgesetzten beurteilen, die also von unten nach oben laufen, können Führungskräfte zahlreiche Anreize von außen schaffen. Sich wirklich mit dem Unternehmen identifizieren und langfristig zu dessen Erfolg beitragen können Mitarbeiter aber nur, wenn sie aus eigener, vollster Überzeugung motiviert sind. Erhebliche Probleme bekommen Teams immer dann, wenn die Motivation beim Einzelnen oder im Kollektiv nachlässt. Dann fragt sich jeder Chef natürlich sofort: Woran liegt das? Und mit welchen Maßnahmen kann für die Zukunft Abhilfe geschaffen werden? Das Führungskreuz (siehe Abbildung) hilft, diese Fragen zu beantworten und gibt auch Hinweise auf die notwendigen Maßnahmen.
Wenn die entsprechen Arbeitsergebnisse nicht den Erwartungen entsprechen, stellen Sie sich die Frage: Weiß, kann, darf oder will der Mitarbeiter es nicht besser?
Wissen oder: Vorsorge ist besser als Nachsorge
"Wissen" meint das Fachwissen, das Know-how und die Ausbildung der Mitarbeiter. Dabei ist Führung ganz besonders gefragt. Ein klarer Ausbildungsplan, eine Checkliste der Anforderungen und gezielte Informationen sind unverzichtbar und entscheidend für eine erfolgreiche Einarbeitung. Aber auch das mitgebrachte Wissen ist ein wichtiges Kapital.
Folgende Faktoren wirken sich außerdem positiv auf das Wissen aus: Arbeitshilfen (Workflow-Technik, Checklisten), Weiterbildung (Fachseminare), ein gezielter, berufsbezogener Bildungsurlaub, Training "on the job", Hilfestellung durch Führungskräfte und eine Job-Rotation.
Besonders wichtig im Bereich Wissen ist, dass Sie Ihren Mitarbeitern Informationen über Ihr Unternehmen zur Verfügung stellen. Ob Ihre Mitarbeiter informiert sind oder von Zielen und Inhalten des Unternehmens keine Ahnung haben, wirkt sich stark auf ihre Motivation aus. Dies betrifft vor allem die betriebswirtschaftliche Situation und Zielsetzung sowie die strategische Ausrichtung des Unternehmens.
Rolf Steffen
Den ausführlichen Artikel lesen Sie in Ausgabe DDH 06|2011.