Markt 2016-02-23T00:00:00Z Erfolgsprojekte und Grenzgedanken

Rund 300 Teilnehmer aus verschiedenen Dachdecker-Innungen und Landesverbänden begrüßte ZVDH-Präsident Karl-Heinz Schneider zur Delegiertenversammlung des Zentralverbandes im Zuge der DACH+HOLZ International.

Mehr Wohnungsbau gefordert

Es folgte ein Ausflug in die Bauwirtschaft: Es seien zwar 260.000 Wohnungen geplant, das sei aber zu wenig, notwendig seien 400.000 Neubauten, und dies nicht nur angesichts hoher Flüchtlingszahlen. Um Investitionen anzukurbeln, müssten auch die Steueranreize verbessert werden, zum Beispiel durch eine höhere AfA (Abschreibung für Abnutzung). „Denn gerade die privaten Bauherren und Eigentümer sind für das Dachdeckerhandwerk die wertwichtigsten Auftraggeber, sie sind für 61 % unseres Umsatzes verantwortlich“, machte Schneider deutlich. Positiv sieht der Präsident die zunehmende Digitalisierung auch im Handwerk. Und es müsse ja nicht direkt BIM (Building Information Modeling) oder der Drohneneinsatz sein. Erste „digitale Schritte“ könne man zum Beispiel mit der digitalen Erfassung der Arbeitszeit gehen: „Hier gibt es tolle Apps.“

Claudia Büttner

DDH 05.2016Den gesamten Beitrag lesen Sie in

zuletzt editiert am 11. Dezember 2020
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