Der Microblogging-Dienst Twitter erfreut sich immer größerer Beliebtheit, auch Handwerksbetriebe nutzen die Plattform verstärkt als Marketinginstrument. Wir sagen, wie es funktioniert und stellen Ihnen den neuen Weg zu DDH vor.
Twitter - das ist die Informationsplattform, um kurze Nachrichten mit maximal 140 Zeichen zu verbreiten. Viel zu kurz, um etwas Sinnvolles zu sagen? Dieses gängige Vorurteil wird längst von vielen Nutzern widerlegt, dazu gehören auch Handwerksunternehmen, die mit Hilfe des Dienstes effektiv Einblicke in Ihr Unternehmen geben, Vertrauen aufbauen und erfolgreich digitale Mundpropaganda betreiben. Gemeinsam mit Facebook ist Twitter die derzeit erfolgreichste Social Media-Plattform im Internet.
Wie funktioniert Twitter?
Twitter - das englische Wort für Gezwitscher - ist eine Anwendung, bei der die Nutzer kurze Textnachrichten, vergleichbar mit einer SMS, im Internet veröffentlichen. Voraussetzung, um bei Twitter schreiben und lesen zu können, ist die Einrichtung eines Profils bei twitter.com. Was der Nutzer liest und von wem seine Beiträge gelesen werden, hängt davon ab, wer wem folgt. Veröffentlichte Beiträge, sogenannte "Tweets", erscheinen einerseits im persönlichen Profil, andererseits bei allen Nutzern, die sich dafür entschieden haben dem Nutzer zu folgen. Das geschieht mit einem Klick auf den Button "folgen". In der sogenannten "Timeline", erscheinen in Echtzeit alle Beiträge von Nutzern denen man folgt. Je nachdem, wie groß das Netzwerk ist, laufen so regelmäßig neue Meldungen von Twitter-Nutzern ein, deren Inhalte für den eigenen Bedarf interessant sind. Erweisen sich die Beiträge eines Twitterers als uninteressant, kann man ebenfalls per Mausklick wieder "entfolgen" und erhält keine weiteren Meldungen.
Twitter als maßgeschneiderte Informationsquelle
Relativ zügig kann man so einer Sammlung von Twitteraccounts folgen, die dem persönlichen Informationsbedarf entsprechen. Im Twitter-Universum finden sich dabei Infos zu allen Themen, von zahllosen Privatpersonen, über offizielle Medienkanäle wie die Eilmeldungen der Tagesschau bis hin zu Meldungen für Dachdeckerunternehmen beim Twitter-Kanal von DDH. Twitter verzichtet dabei darauf, dass man sich gegenseitig folgen muss, Gradmesser ist vor allem das Interesse an der Information.
Die Obergrenze von 140 Zeichen erlaubt nur kurze Nachrichten. Dies können einfache Meinungen oder Statusmeldungen sein - zumeist wird in den Kurztexten aber mit einem Link auf weiterführende Inhalte verwiesen. Um möglichst wenige der 140 Zeichen zu verbrauchen, werden diese Links zumeist in abgekürzter Form dargestellt - mit Hilfe von Seiten wie bitly.com wird beispielsweise aus "www.twitter.com/redaktionddh der Kurzlink:"bit.ly/sKoeyb". Praxis-Tipp: Um für Sie interessante Twitterer zu finden, lohnt es sich, bei interessanten Twitteraccount danach zu schauen, wem er/sie folgt. Oft finden sich dort interessante Informationsquellen. Darüber hinaus schlägt Twitter unter der Frage "Wem soll ich folgen?" laufend Twitter-Accounts vor, die inhaltliche Überschneidungen mit den bisherigen Favoriten aufweisen.
Malte von Lüttichau
Den ausführlichen Artikel lesen Sie in Ausgabe DDH 23.2011.