Steildach 2014-10-13T00:00:00Z Etage aus Holz und Metall

Eine sinnvolle Alternative zum An,- Um- oder Neubau ist die Aufstockung von Bestandsgebäuden. Um die Statik nicht zu überlasten, ist die Ausführung in Holzbauweise wohl die „leichteste“ Variante. Wir zeigen, worauf der Dachdecker bei Planung und Ausführung achten sollte.

Bestimmungen zum Holzbau



In DIN EN 1995 – Bemessung und Konstruktion von Holzbauten (Eurocode 5) werden die statischen Anforderungen beschrieben. Dahingehend regeln die Landesbauordnungen sowie die als techni- sche Baubestimmung eingeführte „Muster-Richtlinie brandschutztechnische Anforderungen an hochfeuerhemmende Bauteile in Holzbauweise (M-HFHHolzR 2004)“ den Brandschutz im Holzbau. Die Richtlinie gilt für Holzbauweisen, die einen gewissen Grad der Vorfertigung haben wie Holztafel-, Holzrahmen- und Fachwerkbauweise. Dies kann auch als Vorteil gerade für den Dachaufbau in Holzbauweise gelten, die Montagefreundlichkeit der Systeme wurde bereits angedeutet. Der Einsatz nichttragender Außenwandbauteile bis zu Hochhausgrenze ist bereits seit längerem möglich. In der Musterbauordnung 2002 (MBO 2002) wurden Gebäudeklassen eingeführt: GK 1 – GK 5. Für die Gebäudeklassen 1 bis 3 (Oberkante Fußboden im höchstgelegenen Geschoss mit Aufenthaltsräumen < 7 m) sind tragende Bauteile maximal feuerhemmend in F 30-B auszuführen und dürfen aus normalentflammbaren Baustoffen bestehen.

Frank Neumann

Den ausführlichen Beitrag lesen sie in Ausgabe 20.2014.

zuletzt editiert am 11. Dezember 2020
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