News 2011-03-25T00:00:00Z Fabrik des Jahres

Der baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister überreichte der Firma Roto Dach- und Solartechnologie aus Bad Mergentheim im Rahmen einer Feierstunde in Esslingen am vergangenen Mittwoch den Preis für den Gesamtsieg im Wettbewerb "Die Fabrik des Jahres/GEO" 2010.

Die Ehrentafel als "Beste Fabrik" 2010 der Wirtschaftswoche hat mittlerweile ihren Platz im Empfangsbereich des Roto Campus gefunden. Nun wird der "Trophäenschrank" im Schulungszentrum in Bad Mergentheim um eine weitere hochkarätige Auszeichnung reicher: Den über 70 Kilogramm schweren Wanderpokal für den Sieg im "härtesten Benchmark-Wettbewerb für produzierende Unternehmen", als der "Die Fabrik des Jahres" weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist. Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und auf Initiative von A.T. Kearney einem der weltweit führenden Top-Management Beratungsunternehmen - sowie der Wirtschaftszeitung "Produktion" wird der Award für globale Spitzenleistungen im operativen Bereich vergeben.

Ansporn und Motivation

"Wir sind sehr stolz, uns in diesen beiden absolut hochkarätigen Wettbewerben gegen wirklich sehr starke Konkurrenz durchgesetzt zu haben", freut sich Vorstand Erich Rosenkranz über das in der 75-jährigen Geschichte der Roto Gruppe einmalige Ereignis. Natürlich, so der Vorstand weiter, stellten die beiden Auszeichnungen echte Meilensteine auf dem Weg zur Leistungsführerschaft dar. Und zugleich einen veritablen Ansporn, den eingeschlagenen Weg mit voller Motivation und persönlichem Einsatz weiterzugehen.

Vergleich mit den Besten

Wer sich wie Roto Differenzierung durch Leistung auf die Fahnen geschrieben habe, der dürfe den Vergleich mit den Besten nicht scheuen, erläutert Erich Rosenkranz die Motivation des Traditionsunternehmens sich auch den härtesten Leistungswettbewerben zu stellen. Denn nur wer sich mit den besten Unternehmen innerhalb wie außerhalb der eigenen Branche messe, könne die eigene Wettbewerbsposition besser bestimmen, die eigenen Stärken und Schwächen erkennen und neue Ziele fokussiert umsetzen. Der 1992 ins Leben gerufene unabhängige und branchenübergreifende Wettbewerb "Die Fabrik des Jahres/GEO" ist der traditionsreichste Industrie-Benchmark, an dem sich bereits Hunderte von Unternehmen beteiligt haben.

Spitzenleistungen durch hohe Leistungsbereitschaft

Das Bewertungsmodell basiert auf einer umfassenden und weitgehend quantitativen Bewertung von Leistungsindikatoren für "Kundenzufriedenheit", "Qualität", "Wirtschaftlichkeit", "Agilität", "Innovation" und "Wertgenerierung". In all diesen Kategorien vergab die siebenköpfige Jury aus Wissenschaft und Industrie Bestnoten an das Roto Werk im Taubertal. Eine "agile Auftragsfertigung kombiniert mit flexiblen Mitarbeiterstrukturen und -modellen, um in Echtzeit auf Nachfrageschwankungen reagieren zu können" wurde Roto ebenso bescheinigt, wie "hohe operative Effizienz" durch konsequente Umsetzung des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Wie auch schon die Jury der "besten Fabrik" zeigten sich die Entscheider besonders vom hohen Motivationsstand der Mitarbeiter in Bad Mergentheim beeindruckt. "Der Dank für diesen neuerlichen Erfolg gebührt jedem einzelnen Mitarbeiter, der hier in Bad Mergentheim die Strategie der Leistungsführerschaft Tag für Tag mit Leben erfüllt und solche Auszeichnungen durch seine Leistungsbereitschaft erst möglich macht" gab der Vorstand das Lob der Jury uneingeschränkt an die Belegschaft weiter.

Kundenzufriedenheit als Maßstab

Aber auch die zahlreichen Anregungen und Anstöße aus den Reihen der Dachhandwerker lieferten immer wieder unverzichtbare Fingerzeige auf dem Weg zur Leistungsführerschaft. Denn gerade der rege Austausch mit den Partnern sei unverzichtbarer Bestandteil einer Unternehmensphilosophie, die auf klare Unterscheidbarkeit vom Wettbewerb setze. Also das Ziel habe Produkte herzustellen, die für Verarbeiter und Endgebraucher mit erlebbarem Kundennutzen und deutlichem Mehrwert in Sachen Komfort und Energieeffizienz verbunden sind. "Denn letztlich entscheiden nicht Wettbewerbe über den Unternehmenserfolg, sondern die Zufriedenheit der Kunden und die gilt es sich jeden Tag neu zu erarbeiten", so das Resümee des Vorstandes.

Kongressteilnehmer beeindruckt

Die Teilnehmer des Kongresses in Esslingen zeigten sich jedenfalls ausgesprochen beeindruckt vom Leistungsstand des Gesamtsiegers aus dem Taubertal, der von Geschäftsführer Hannes Katzschner in einem vielbeachteten Vortrag vorgestellt wurde. Über 100 Führungskräfte verschiedenster Branchen nutzten deshalb die Chance, sich am Folgetag bei einem Besuch im Roto Werk in Bad Mergentheim persönlich einen Eindruck von der Flexibilität und Effizienz der Fertigung zu machen. Ingo Schimmelpfennig, Werksleiter des Vorjahressiegers Procter & Gamble, brachte den allgemeinen Tenor der Besucher auf den Punkt: "Ich kann Roto nur ganz herzlich gratulieren. Die hohe Dynamik, die ausgeprägte Kundenorientierung, die ganz hervorragende Workshopkultur und die ausgesprochen engagierte Belegschaft, die ich hier in Bad Mergentheim erlebt habe, machen Roto zu einem mehr als würdigen Gesamtsieger 2010".

zuletzt editiert am 24. Februar 2021
Newsletter