2017-03-14T00:00:00Z Frühjahrs-Check bei Solaranlagen bringt Vorteile

Der Winter ist vorüber, die wärmere und sonnigere Jahreshälfte steht vor der Tür. Der perfekte Anlass also, um Solaranlagen überprüfen zu lassen, rät das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau.

Kosten für Frühjahrscheck lassen sich steuerlich absetzen







Photovoltaikanlagen erzeugen umweltfreundlichen Strom für den Eigenverbrauch. Überschüsse werden entweder in das öffentliche Stromnetz eingespeist und bringen bares Geld oder werden vor Ort in einer Batterie gespeichert. Dadurch erhöht sich der Eigenstromanteil enorm. Solarthermische Anlagen wiederum erhitzen Wasser für Bad und Küche und können mit Solarwärme die Heizung unterstützen. Um die Vorteile der Solarenergie bestmöglich nutzen zu können, sollten die Anlagen stets in einem einwandfreien Zustand sein. „Genau aus diesem Grund sollten die Anlagen von Fachleuten routinemäßig von A bis Z inspiziert werden“, rät Dr. Klaus Keßler von der KliBA Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg – Rhein-Neckar-Kreis. Befestigungen, Anschlüsse und der Wechselrichter sollten dabei genau unter die Lupe genommen werden. Bei thermischen Solaranlagen müssen zudem die Kollektoren entlüftet, die Umwälzpumpe überprüft und der Frostschutz kontrolliert werden. Als besonders anwenderfreundlich bietet sich ein Wartungsvertrag an. Dieser beinhaltet alle ein bis zwei Jahre eine besonders gründliche Kontrolle, unter anderem auch des Ertrages. Somit wird die Prüfung garantiert nicht vergessen. Darüber hinaus lassen sich die Kosten für den Frühjahrscheck steuerlich absetzen.

zuletzt editiert am 11. Dezember 2020
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