Mitarbeiter von Gardemann, Mietservice für Arbeitsbühnen mit Niederlassungen in ganz Deutschland, traten für eine gute Sache in die Pedale. Bei der "Lavendon Group Cycle Challenge 2012" stellten sich vier Radfahr-Teams gemeinsam der Herausforderung einer 790 Kilometer langen Strecke.
Die Lavendon Group plc. ist Muttergesellschaft von Gardemann und europaweiter Marktführer bei der Vermietung von Arbeitsbühnen. Die Gardemann-Mitarbeiter bestritten die Tour mit Kollegen aus drei Schwestergesellschaften. Gemeinsam radelten sie für einen guten Zweck.
Dabei bildete Alpen, die Deutschland-Zentrale von Gardemann, den Startpunkt. Die Strecke verlief durch Belgien (Sitz der Lavendon-Tochtergesellschaft DK Rental) und Frankreich (Sitz von Lavendon France). Sie endete nach zehn Tagen Fahrt in Lutterworth, Großbritannien, wo die Zentrale der Tochtergesellschaft Nationwide Platforms Ltd. beheimatet ist.
Vier Länder, vier Teams
"Die vier Teams setzten sich jeweils aus einem Fahrer pro Land zusammen. Sie fuhren Strecken zwischen 150 und 250 Kilometern und übergaben dann den folgenden Tour-Abschnitt an das nächste Team", erläutert Marketingleiter Hubert Gardemann die Strecken-führung. Ein Geschäftsführer jedes der vier teilnehmenden Länder ergänzte die Teams.
Harte Anstrengung
Nicht nur starke Waden und eine gute Kondition wurden den Radlern auf der Strecke abverlangt. Auch ihr technisches Können war (beispielsweise für das Auswechseln von platten Reifen) gefragt.
"Plötzlich waren da Schwierigkeitsgrade, an die man vorher nie gedacht hätte: das in Belgien scheinbar sehr beliebte Kopfsteinpflaster ist erstaunlich schwer zu befahren", lacht Ralf Fassbender, Gardemann-Arbeitsbühnenfahrer aus Köln, der an zwei Tagen gut 250 Kilometer Strecke in der zweiten Gruppe bewältigt hat.
"Nach 120 Kilometer Strecke morgens um 6 Uhr die Fähre von Calais nach Dover zu erwischen, das war schon hart. Und England empfing uns mit kaltem Wind und Regen ‚the typical British Autumm‘ - dem typischen, englischen Herbst - wie uns die britische Kollegin aufmuntern wollte…", erinnert sich Andreas Jakob, Gardemann-Werkstattleiter in Hamburg. Er fuhr in der dritten Gruppe für Deutschland mit.
Doch es lohnte sich: erschöpft, aber zufrieden und in bester Laune erreichten alle Teilnehmer ohne Ausfälle das Ziel in Lutterworth. 25.000 GBP kamen dazu an Spendengeldern zusammen.
Für einen guten Zweck: Dolphin aid für behinderte Kinder
Jede Tochtergesellschaft entschied für sich, welche nationale, gemeinnützige Organisation mit den Spendengeldern dieser Tour unterstützt werden sollte. Bei Gardemann fiel die Wahl auf "Dolphin aid" - eine Organisation, die mit Hilfe von Delfinen mit behinderten Kindern arbeitet.
"Mit einer Delfin-Therapie kann behinderten Kindern sehr oft geholfen werden - aber leider kostet sie viel Geld. Mit unserer Teilnahme an dieser Aktion wollen wir gern einen Teil dazu beitragen", freut sich Hubert Gardemann.