Der deutsche Baustofffachhandel verzeichnete im ersten Halbjahr 2009 einen deutlichen Umsatzrückgang.
Wie der Bundesverband Deutscher Baustofffachhandel in Berlin in einer Blitzumfrage unter ihren Mitgliedern ermittelte, sank der Halbjahresumsatz um 7,3 Prozent. Besser steht die Eurobaustoff Handelsgesellschaft mit ihren 472 Gesellschaftern innerhalb der 917 BDB-Mitgliedern da. Bereits in den ersten sechs Monaten blieb sie mit 1,6 Prozent-Punkten deutlich unter dem Branchenschnitt und der Umsatz erholte sich im Juli weiter. Das Minus beim zentral abgerechneten Umsatz liegt aktuell bei 4,37 Prozent und verbessert somit erheblich die Branchenzahlen des Verbandes. Während der Verbandsprecher des BDB noch den drastischen Rückgang im Wohnungsneubau beklagt, haben sich die Gesellschafter der Eurobaustoff neu positioniert. Der frühe Einstieg in die Modernisierung und die energetische Sanierung hilft den Gesellschaftern heute trotz Wirtschaftskrise solide Umsätze zu generieren. "Auf diesem Weg gehen wir weiter. Zum Jahreswechsel starten wir eine weitere Stufe unserer Modernisierungskampagne, die qualitativ und quantitativ größer und langfristiger angelegt ist", betont Ulrich Wolf, Vorsitzender der Geschäftsführung. Eurobaustoff fordert die Einführung einer Wohn-Investitionsprämie. Bundesbürger im selbstgenutzten Ein- und Zweifamilienhaus bauen und modernisieren dann mehrwertsteuerbefreit. "Das ist nicht nur eine branchen- sondern auch eine mittelstandsfreundliche Lösung, die sogar europaweit tragfähig wäre", versichert der Vorsitzender der Geschäftsführung. Das Investitionsmodell rechne sich für Handwerker, Architekten, Gewerbetreibende, Baustofffachhändler und deren Zulieferer gleichermaßen. Ulrich Wolf weiter: "Wir greifen in keine Steuerungselemente der Wirtschaft ein sondern unterfüttern nur das Nachfragepotential nach bezahlbarem Wohnraum".