News 2010-04-06T00:00:00Z Handel trotzt Baukrise

Mit guten Zahlen meldet sich die Eurobaustoff Handelsgesellschaft zu Beginn des neuen Jahres zu Wort: 9,5 Milliarden Außenumsatz und 3,77 Milliarden Euro zentral abgerechnetes Einkaufsvolumen im Jahre 2009, 33 neue Gesellschafter, 75 neue Standorte zum 1. Januar 2010 und mehr als 200 Fachhändler am Start in eine auf Jahre hin angelegte Modernisierungskampagne.

Europas Nr. 1 stellt damit seine führende Rolle in der mittelständisch orientierten Baustoff-Fachhandelsbranche unter Beweis. Nach den ersten zwei Monaten des Jahres mit einem wetterbedingten Umsatzeinbruch von über 20 Prozent starteten sie eine regelrechte Bis auf 0,13 Prozent wurde das Einkaufsvolumen des Jahres 2008 (3,82 Milliarden Euro) erreicht, und dies obwohl sich die Zahl der Gesellschafter im gleichen Zeitraum um 19 Gesellschafter verringerte. "Umsatz ist aber nur eine Größe, an der wir uns messen lassen. Viel entscheidender ist für uns, was unterm Strich übrig bleibt", erläutert Ulrich Wolf, Vorsitzender der Geschäftsführung, bei der Präsentation der Geschäftszahlen 2009. "Und da steht das beste Ergebnis in Folge. Das phantastische Jahresergebnis der Kooperation aus dem Jahr 2008 haben wir noch einmal um rund 50 Prozent gesteigert". Turbulent sah es im Bereich Großhandel aus. Ein starker Preisverfall auf Seiten der Baustoffindustrie, eine deutliche Schwäche im Neubau und Gewerbebau sowie der starke Wintereinbruch im ersten Quartal 2009 sorgten dafür, dass der Vorjahresumsatz nur knapp verfehlt wurde. Am Ende fehlten dem Großhandel nur 0,87 Prozent am Einkaufsvolumen aus dem Jahre 2008. Innerhalb des Bereichs Großhandel entwickelte sich der Fachbereich Dach+Fassade gegen diesen Trend. Der umsatzstärkste Fachbereich erwirtschaftete ein Plus von über 3,5 Porzent. "All diese Zahlen müssen wir auch im Rahmen eines sich konsolidierenden und weiter konzentrierenden Marktes sehen", interpretiert Ulrich Wolf die Entwicklung im vergangenen Jahr. So hat die Eurobaustoff Kooperation per Ende 2009 noch 459 (Vorjahr: 478) Gesellschafter mit 1.105 (1.238) Standorten. "Vor diesem Hintergrund relativiert sich dann auch unser vermeintlich stagnierender Umsatz".

zuletzt editiert am 24. Februar 2021
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