News 2011-09-13T00:00:00Z Hilfreiche Fitness

Nicht nur eingefleischte Motorsportfans wissen, dass mit der "Grünen Hölle" stets die spektakulärste Zone des Nürburgrings gemeint ist. Genauer: die legendäre, rund 23 km lange Nordschleife mit ihren über 500 Höhenmetern und 72 Kurvenpassagen. Ende August 2011 sorgten dort keine dröhnenden Formel 1-Boliden, sondern lautlose und zudem sehr umweltfreundliche Fortbewegungsmittel für viel Betrieb.

Am 24-Stunden-Rennen für Rad- und Mountainbikefahrer wirkten knapp 5.000 Teilnehmer mit, meldete der Veranstalter von "Rad am Ring". Mit dabei: zwei Roto-Teams. Insgesamt 18 Hobbysportler der Divisionen Fenster- und Türtechnologie sowie Dach- und Solartechnologie gingen an den Start und absolvierten mit Erfolg sowie gesund und unverletzt die Herausforderungen des Tag- und Nacht-Events auf der Eifelstrecke. Das berichtet Christoph Hugenberg, der seit 1. September 2011 dem Vorstand des Bauzulieferers angehört. Zugleich spricht er von "voll erreichten Zielen" der Aktivität.

Dabei sei das Engagement für den "guten Zweck" hervorzuheben. Dank der Unterstützung der beiden Mannschaften durch Sach- und Geldspenden von 26 externen Dienstleistern und Lieferanten des Unternehmens kamen, wie es heißt, etwa 17.000 Euro zusammen. Dieser "unerwartet hohe Betrag" fließe an soziale Einrichtungen. So erhalte die Elfriede Frank-Stiftung ein Drittel. Die Initiative der Ehefrau des Firmengründers Wilhelm Frank helfe schuldlos von Not betroffenen Menschen in der Roto-Heimatstadt Leinfelden und verbessere damit deren Lebenssituation. Kindergärten in Bad Mergentheim, dem Standort der Division Dach- und Solartechnologie, sowie dem Bündnis "Sportler gegen Hunger" stelle man jeweils ein weiteres Drittel der Summe zur Verfügung. Schon dafür habe sich der "schweißtreibende Einsatz" am Nürburgring gelohnt.

Intern rundete die Stärkung von Teamgeist und Gemeinschaftsgefühl das positive Fazit ab, betont Hugenberg. Denn: "Es war einfach ein unglaubliches Erlebnis, zum Beispiel mit 100 Stundenkilometern auf schmalen Rennradreifen die ‚Fuchsröhre’ herunterzufahren oder in der Nacht einen mit Fackeln ausgeleuchteten Mountainbike-Kurs zu bewältigen." Im Übrigen verdiene auch das sportliche Abschneiden Respekt. Während die Rad-Crew im 49er-Feld schließlich Platz 16 belegte, schaffte es die Mountainbike-Mannschaft unter 51 Formationen auf den 37. Rang. Der Ehrgeiz, beim nächsten Mal noch weiter vorne zu landen, sei natürlich geweckt.

zuletzt editiert am 24. Februar 2021
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