Markt 2015-06-18T00:00:00Z Ideen für den Frachtraum

Der Frachtraum in Grundausstattung ist für den Dachdecker kaum nutzbar. Oft mangelt es bereits an seitlichen Verzurrschienen, um Ladung gegen Wanken zu sichern. Ausbauspezialisten haben aus diesem Manko einen Markt entwickelt – in mobilen Werkstätten finden Maschinen, Werkzeuge und ­Material einen sicheren Platz.

Bemerkenswert ist, dass von Seiten der Hersteller kaum Innovationen für den Laderaum entwickelt werden. Allenfalls in der Ladungssicherung hat es im aktuellen Modelljahr Aha-Erlebnisse gegeben, wie beispielsweise ausgewiesene Fixpunkte für Verzurrleisten auch im mittleren und oberen Frachtraumbereich. Dies sind allerdings Weiterentwicklungen, die auf der Liste der Sonderausstattungen mit teils üppigen Preisen in Erscheinung treten. Doch etliche Optionen lassen den plakativ günstigen Einstiegspreis schnell vergessen. Wer allerdings ein Fahrzeug in Basisausstattung kauft, der handelt sich nach wie vor einen Laderaum mit halbhohen Billigwänden ein und wird über die Verzurrösen am Boden hinaus kaum weitere Möglichkeiten finden, um seine Fracht möglichst sicher ans Ziel zu bringen.

Wer dagegen komfortabel in seinem Job über die Runden kommen will, sucht den Kontakt zum Ausbauspezialisten. Längst agieren viele Ausrüster mit CAD-gestützten Programmen auf dem Markt, um ein Nutzfahrzeug gleich welcher Größe mit einer mobilen Werkstatt oder einem Lagersystem auszustatten. Von der variablen leichtgewichtigen Werkstatteinrichtung bis hin zur fertigen Kombination aus Trennwand und hinterer Sitzreihe wird für die Tauglichkeit Erstaunliches geleistet. Übrigens: Integrierte Doppelkabinen bieten nicht nur Einrichter, sondern auch einige Hersteller bereits in ihren Wunschausstattungen direkt ab Werk.

Thomas Dietrich

DDH 12.2015Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in

zuletzt editiert am 11. Dezember 2020
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