ZVDH-Präsident Karl-Heinz Schneider
ZVDH-Präsident Karl-Heinz Schneider Foto: ZDH/Werner Schüring

Recht

26. May 2015 | Teilen auf:

Keine Angst vor der Digitalisierung

Der Veränderungsdruck durch das Internet ist auch im Handwerk deutlich zu spüren, unter anderem durch eine zunehmende Digitalisierung der Bauprozesse. „Vor der Digitalisierung brauchen wir keine Angst zu haben“, erklärte Karl-Heinz Schneider, Präsident des Zentralverbands der Deutschen Dachdecker (ZVDH) und Vizepräsident des Unternehmerverbands Deutsches Handwerk (UHD) beim Berliner Unternehmerforum Anfang Mai.

ZVDH begrüßt EU-Pläne zum digitalen Binnenmarkt

Auch die EU will die Digitalisierung vorantreiben. Unter Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sollen insgesamt 315 Milliarden Euro für ein arbeitspolitisches Programm mobilisiert werden, dazu gehört auch ein vernetzter digitaler Binnenmarkt bis Ende 2019. Insgesamt 75 Milliarden sind für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) und Mid-Caps – also Unternehmen mit einem Börsenwert zwischen 500 Millionen und zwei Milliarden Euro – gedacht. Ein Ziel des Fonds für strategische Investitionen (EFSI) ist es, durch die Digitalisierung einen freien Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital sicherzustellen. „Wir begrüßen die Idee des digitalen Binnenmarktes. Für das Handwerk ist allerdings der zügige Breitbandausbau – vor allem im ländlichen Raum – eine wichtige Voraussetzung. Hier erwarten wir von der EU vor allem die Förderung der KMUs, damit auch kleine Unternehmen wie Dachdeckerbetriebe die Chance haben, von der digitalen Arbeitswelt zu profitieren. Die Anwendung des Prinzips ‚Vorfahrt durch KMU’ durch alle EU-Institutionen ist dringend notwendig“, fordert ZVDH-Hauptgeschäftsführer Ulrich Marx.

Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH)