Neue Mini-Torque- und Micro-Torque-Schraubendreher hat der Wuppertaler Schraubwerkzeugspezialist Wera Werk Hermann Werner GmbH & Co. KG auf den Markt gebracht.
Die kleinen, aber feinen Schraubendreher entpuppen sich nach eigenen Aussagen als nützliche und zuverlässige Assistenten in engen Bausituationen, wenn es um das drehmomentkontrollierte Verschrauben geht. Da Schrauben oft in deutlich weichere Materialien wie Kunststoff oder Aluminium geschraubt werden, besteht die Gefahr, dass Gewinde irreparabel überdreht werden.
Doch jetzt heißt es: „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!“, denn die Mini- und Micro-Schraubendrehe begrenzen das Drehmoment exakt auf die für die jeweilige Schraube oder Anwendung definierten Werte. Die Drehmomentschraubendreher sind in einer voreingestellten Version mit einem festen Drehmoment oder in einer einstellbaren Variante mit variablem Drehmomentbereich verfügbar. Bei Letzterer wird das benötigte Drehmoment schnell und einfach per Hand ausgewählt – Sonderwerkzeug ist nicht erforderlich. Außerdem besteht allgemein die Wahl zwischen einer Werkstatt-Ausführung für feinmechanische Arbeiten und einer speziellen ESD-Variante für den elektronischen Bereich.
Schutz durch den „Knacks“:
Der Nachwuchs unter den Schraubendrehern steht seinen Brüdern aus dem Wera-Programm in nichts nach. So haben auch die kleinen Drehmomentschraubendreher einen leichten „Knacks“: Wird der festgelegte Drehmomentwert erreicht, hört und spürt der Nutzer ein deutliches Überrasten. Mit diesem „Knacksen“ wird das Ende des Schraubvorgangs signalisiert. Das Lösemoment des Schraubendrehers hingegen ist unbegrenzt, so dass auch extrem festsitzende Schrauben gelöst werden können.