2013-09-16T00:00:00Z Lehrlinge frei gesprochen

Bevor sie ihre Briefe erhielten, bekamen die frischgebackenen Dachdeckergesellen noch einen interessanten Einblick in das Handwerk des Bierbrauers. Für die diesjährige Freisprechung hatten Innungsvorstand, Lehrlingswart und Lehrer in die Brauerei Beck’s zu Bremen eingeladen, die ja heute bekanntlich ABInBev heißt. „Ihr habt euch einen wunderbaren Beruf ausgesucht, der euch auch in Zukunft vieles bieten wird,“ begrüßte Bremens Obermeister Rudolf Behr die Junggesellen

„Der Konkurrenzkampf ist hart, und wer Erfolg haben will, darf nicht nachlassen,“ sagte er und warnte davor, nun mit dem Lernen aufzuhören. „Feilt an euren Techniken, entwickelt euch weiter, denn für uns gilt es, stets den Kunden zu begeistern und dabei selber ebenso begeistert zu sein.“ Jeder Handwerker sei ein Kopfarbeiter, der mit Stolz auf seine Arbeit blicken könne. Seinen besonderern Dank richtete er an die Ausbilder und Lehrer.


Mit einem zünftigen Handwerkerspruch bedachte Thomas Möller, Bremens stellvertretender Lehrlingswart die Prüfungsabsolventen und Klassenlehrer Arndt Röpke appellierte an die jungen Männer Verantwortung zu übernehmen. „Die Vorbereitung sei jetzt vorbei, seid neugierig, bleibt dynamisch, ab jetzt werden Punkte gemacht,“ so Röpke der den Vergleich zum Fußballteam anstellte.

Alle Handwerker waren in traditioneller Arbeitskleidung bei Becks erschienen und erhielten ihre Gesellenbriefe im feierlichen Rahmen unter der Innungsflagge. Danach schmeckte das vom bestens aufgelegten Becks-Team servierte Bier dann richtig gut.

zuletzt editiert am 24. Februar 2021
Newsletter