Seit 25 Jahren leitet Guido Vandervelt die Marketing-Abteilung des ZVDH. Damals auch noch als Referent für DDR-Angelegenheiten eingestellt, steht er heute für die DACH+HOLZ International und die Aktion DACH, mit Schwerpunkt Nachwuchswerbung.
Kurz bevor er sich für eine Laufbahn als freier Berater entschied, entdeckte er eine Anzeige des Zentralverbandes, der einen Referenten für Öffentlichkeitsarbeit und „DDR-Angelegenheiten“ suchte – mit der Wiedervereinigung kamen auf den ZVDH viele neue Aufgaben zu. Nach intensiven Gesprächen hatte er den Job. „Damals gab es ein Logo – das Verbandszeichen – und nicht viel mehr“, berichtet Vandervelt. Eine erste Maßnahme war, das Image des Dachdeckerhandwerks wissenschaftlich zu überprüfen, um auf den Ergebnissen eine Kampagne aufzubauen. Ab dem 1. April 1990 begann er dann systematisch, die ZVDH-Marketingabteilung zu installieren. „Damit konnten wir vorhandene Aktivitäten bündeln und schnell ein „Wir-Gefühl“ erzeugen“, erklärt Vandervelt. Mit dem PR-Ausschuss, der Nachwuchswerbung, Meister Obenauf und vielem mehr - bis hin zur Messe DACH+HOLZ International - hat sich der Verband in Sachen Öffentlichkeitsarbeit hervorragend entwickelt und ist heute sehr gut aufgestellt. Nachhaltigkeit macht bei ihm gutes Marketing aus, kein geringer Anspruch. „Das Weiterdenken ist mir wichtig. Es geht dabei nicht um schnellen Erfolg, sondern darum, Aussagen zu formulieren, die verlässlich, verantwortlich, überprüfbar und nachhaltig sind. Denn nur dann können Sie sich darauf berufen und langfristige Maßnahmen darauf aufbauen“, weiß der Magister. „Im Grund geht es immer nur darum: „Versteht mein Gegenüber, was ich meine?““ Auf die Dachdeckerwelt bezogen gibt er die Empfehlung: „Der Dachdecker-Unternehmer braucht keine aufwändigen Kampagnen. Er muss vor allem seine Kunden verstehen. Gut zuhören und den individuellen Bedarf ermitteln.
Johannes Messer
Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in DDH 20.2015.
