2014-03-27T00:00:00Z Meilenstein in der Baywa-Geschichte

Die BayWa AG, München, hat ihr Ergebnis 2013 im Vergleich zu 2012 ein weiteres Mal gesteigert: Knapp 16 Mrd. Euro Umsatz (2012: 10,5 Mrd. Euro) und fast 222 Mio. Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT; 2012: 186,8 Mio. Euro) weist der internationale Handels- und Dienstleistungskonzern für das abgelaufene Geschäftsjahr 2013 aus.

Für 2014 sieht der Vorstandsvorsitzende die BayWa gut aufgestellt: Der Agrarhandel entwickle sich insgesamt auch in den ersten Monaten dieses Jahres erfolgversprechend. Das Gleiche gelte auch für das Geschäft mit erneuerbaren Energien, da z. B. in den USA die Realisierung und der Verkauf von Windanlagen gut voranschreite. Da Baustoffe gut in das Jahr gestartet sei und sich ab Mitte 2014 von den Baustoffstandorten in Nordrhein-Westfalen trennt, geht Lutz davon aus, dass „wir auch in diesem Segment auf dem richtigen Weg sind, um die operativen Zahlen zu verbessern“. Für das laufende Jahr kündigte er den Abschluss und die Vorbereitung weiterer Akquisitionen vor allem im Agrarbereich an. „Wir wollen international weiter wachsen. Da wir rechtzeitig angefangen haben, uns auf die globalisierten Märkte einzustellen, können wir sehr zielgerichtet und risikobewusst den weiteren Aus- und Umbau der BayWa AG vorantreiben“, bekräftigte Lutz.

Baustoffe: Wetterkapriolen prägen das Jahr 2013

Ein außergewöhnlich ungünstiger Witterungsverlauf hat im 1. Halbjahr 2013 das Geschäft im Segment Bau stark beeinflusst. Die Belebung beim Baustoffhandel im 2. Halbjahr konnte diese Entwicklung nicht kompensieren. Der Umsatz lag mit 1,70 Mrd. Euro (2012: 1,74 Mrd. Euro) leicht unter dem Vorjahr. Das EBIT verringerte sich auf 27,0 Mio. Euro (2012: 35,4 Mio. Euro). Die starke Abnahme beim EBIT ist besonders darauf zurückzuführen, dass im 2. Halbjahr in erster Linie das niedrigmargige Transitgeschäft anzog, aber das höhermargige Lagergeschäft nicht im gleichen Maße aufholen konnte. „Insgesamt sind wir mit dem Ergebnis im Baustoffbereich nicht zufrieden. Zu den strukturellen Problemen kam die ungünstige Witterung im 1. Halbjahr 2013 verschärfend hinzu“, erläuterte Lutz. Deshalb wird die BayWa sich, wie angekündigt, zum 1. Juni 2014 von den sehr regional geprägten Standorten in Nordrhein-Westfalen komplett trennen, da diese die Erwartungen nicht erfüllen konnten. Im Baustoffhandel wird sich die BayWa auf ihre Kernregionen konzentrieren. „Wir sind zuversichtlich, damit die Voraussetzung geschaffen zu haben, dass sich die Sparte im operativen Geschäft ab 2015 nachhaltig verbessern kann“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende.

zuletzt editiert am 24. Februar 2021
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