Anlässlich seiner diesjährigen Sommerreise besuchte der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister die Jacobi Tonwerke GmbH. Zum Empfang hatten sich im Bilshäuser Stammwerk neben dem geschäftsführenden Gesellschafter Helmuth Jacobi und Prokurist Max Jacobi weitere Mitglieder von Firmenleitung und Betriebsrat sowie Vertreter aus der regionalen Politik eingefunden.
In seiner Begrüßung wies Helmuth Jacobi darauf hin, dass im 1860 gegründeten Familienunternehmen die sechste Generation tätig sei und das Unternehmen zu den stärksten Mittelständlern unter den deutschen Dachzieglern zähle. Gemeinsam mit der Schwesterfirma Walther Dachziegel in Langenzenn/Bayern werden in der Jacobi Firmengruppe über 400 Mitarbeiter beschäftigt, die 2011 rund 65 Millionen Dachziegel, davon siebzig Prozent für die Dachsanierung, produzierten. Das zwanzig Dachziegelmodelle und 35 Farbnuancen umfassende Sortiment wird an den Standorten: Bilshausen, Duderstadt und Langenzenn gefertigt und bundesweit vertrieben. Dass dieses nach hochmodernen Qualitätssicherungs- und Produktionsverfahren - unterstützt durch gezielte Servicemaßnahmen im Vertrieb - erfolgt, davon konnte sich der Ministerpräsident beim anschließenden Werksrundgang persönlich überzeugen. Immerhin hat Jacobi in die drei Standorte allein nach der Wende über 55 Millionen Euro investiert.
Mit dem Hinweis, dass er als überzeugter Industriepolitiker stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der mittelständischen Industrie habe, verabschiedete sich Ministerpräsident David McAllister.