News 2015-07-02T00:00:00Z Mit der Geduld am Ende

Auf Initiative der Dachdecker-Innung München-Oberbayern haben sich am Mittwoch, 24. Juni mehrere Handwerker an die Presse gewandt. Grund dafür sind zu lange Bearbeitungszeiten im öffentlichen Betrieb.

Grund für die langen Bearbeitungszeiten ist nach Angaben des KVR eine angespannte Personalsituation und die starke Nachfrage von Filmproduktionen für Sondernutzungen im Rahmen von Dreharbeiten. Hier soll künftig ein eigenes „Filmbüro“ Entlastung bringen.

„Gleiches Recht für alle“, so die Forderung der Handwerksvertreter. Um ihren Kunden eine realistische Planung und zeitnahe Ausführung der Aufträge anbieten zu können, sollte beim KVR dann auch ein separates „Handwerker-Büro“ mit entsprechender personeller Besetzung eingerichtet werden. Zudem müsste auch der per Februar 2015 eingestellte „Parteienverkehr“, also der persönliche Kontakt zu den Sachbearbeitern, wieder eingeführt werden. Wir können nicht warten, bis Sommer und Herbst und damit die Saison für witterungsabhängige Arbeiten vorbei ist, bevor eine Lösung kommt“, fasste es Josef Frank, Obermeister der Dachdecker-Innung München-Obb. zusammen.

Der Gang an die Öffentlichkeit scheint erste Wirkung zu zeigen. Nach Bekanntwerden des Termins der Pressekonferenz wurden vom KVR Vertretern der Gewerke neue Lösungsansätze in Aussicht gestellt.

zuletzt editiert am 11. Dezember 2020
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