Degen Bedachungen war „Modell“ für den neuen Kurzfilm aus der Reihe „Die linke Hand des Handwerks“. Die Botschaft: Das Dachdeckerhandwerk steht für regenerative Energien - lesen Sie unsere Impressionen vor Ort.
Martin Weihsweiler hatte am 6. Juli Stress, er musste viel koordinieren. Das tut er zwar sonst auch, doch an diesem Tag war alles anders: „Werkstatt und Lager und auch zwei Baustellen in Köln und Bonn sollten das breite Spektrum des Dachdeckerhandwerks zeigen und das an einem Tag“, berichtete der Dachdecker aus Meckenheim. Fast die ganze Mannschaft von Degen Bedachungen war dabei, vom Bauleiter bis zum Azubi. Der Anlass: Der Tag des Handwerks am 3. September. Zur passenden Filmreihe „Simon die linke Hand des Handwerks“ drehte ein Filmteam auf Weihsweilers Baustellen und dokumentierte die Vielseitigkeit des Berufs. In Köln ging es um die Themen Abdichtung und Wärmedämmung, hier sanierte der Dachdecker aus Meckenheim mehrere Wohnblocks. Beim nächsten Drehort in Bonn standen die Themen Steildachsanierung und Photovoltaik im Vordergrund. Simon zeigt in den Filmen, was der Dachdecker in Sachen Wärmedämmung und Energiesparen leisten kann. Martin Weihsweiler, der mit seinem Team schon das Verlagsgebäude des Rudolf Müller Verlags sanierte, ist von der Aktion begeistert:
„Herr Weihsweiler, wie kam es zu den Drehterminen in Köln und Bonn“?
„Die Agentur hatte sich beim ZVDH nach “Referenz-Dachdeckern„ erkundigt und mehrere Betriebe im gesamten Bundesgebiet genannt bekommen. Daraufhin nahm die Agentur Kontakte auf und besuchte die Unternehmen mit Erfolg. Der Produzent kam zu uns in den Betrieb und hat erste Gespräche geführt. Besonders wichtig war ihm die Einstellung unserer Mitarbeiter. Der Kurzfilm soll den Spaß am Dachdeckerberuf vermitteln und das konnten unsere Jungs und Mädels ganz gut rüberbringen“.
„Was mussten Sie dafür vorbereiten?“
„Wir mussten vor allem die Logistik bereitstellen und genau planen. Das war schon recht aufwendig. Zwei Baustellen sollten in Köln und Bonn “filmreif„ sein, dort wollte das Filmteam einen Kurzfilm drehen und mit uns das Spektrum des Dachdeckerhandwerks verdeutlichen. Es ging darum, authentisch zu sein, “tatsächliche" Arbeiten und Abläufe darzustellen, trotz der Anwesenheit des Filmteams. Gemeinsam haben wir unsere Mitarbeiter darauf vorbereitet. Alle Azubis nahmen an den Filmaufnahmen teil.
„Wie lange dauerten die Dreharbeiten und was wurde genau gefilmt?“
„Die Dreharbeiten dauerten den ganzen Tag. In unserem Betrieb in Meckenheim ging es schon um sieben Uhr los, danach zog der Tross nach Köln, hier waren Flachdacharbeiten der Schwerpunkt. Dort arbeiten wir seit Wochen an einer Wohnsiedlung. Neben der Abdichtung mit Bitumenbahnen brachten wir auch eine neue Wärmedämmung auf. Die Botschaft im Film soll ja die Zukunftsfähigkeit unseres Berufs sein: Das Dachdeckerhandwerk steht für regenerative Energien und Energiesparlösungen. Photovoltaik und Wärmedämmung stehen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit.“
Tag des Handwerks
Am 3. September 2011 feierte das Handwerk erstmals den bundesweiten Tag des Handwerks. „Der Tag des Handwerks verdeutlicht, dass unser modernes Leben ohne das Handwerk nicht denkbar ist“, so Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). Bundesweit werden dem Handwerk außerdem Plakatmotive, Anzeigen in Zeitungen sowie informative wie unterhaltsame Spots in Fernsehen und Radio die verdiente Aufmerksamkeit garantieren. Und auch im Internet wird der Tag des Handwerks begangen und gefeiert. So informiert eine eigene Aktionsseite zum Tag des Handwerks auf www.handwerk.de. Über eine interaktive Deutschlandkarte kommt hier jeder Besucher schnell auf die Seiten der 53 Handwerkskammern mit ihren regionalen Veranstaltungen und Aktionen zum Tag des Handwerks. Hier wirbt auch Simon Gosejohann in Kurzfilmen als Modell für das Handwerk.
Johannes Messer
Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in DDH 17/2011.
Alle Episoden von „Simon die linke Hand des Handwerks“ sind auf der Kampagnenwebsite
zu sehen.