2015-05-21T00:00:00Z Mit Speck fängt man Mäuse

Wenn es darum geht, junge Menschen an Unternehmen heran zu führen, müssen die Betriebe neue Wege einschlagen. Versuche in diese Richtung zeigen: die gute, alte Zeitungsannonce hat ausgedient.

Als erstes Flächenland führt NRW ein landesweites Übergangsprogramm von der Schule in den Beruf ein. Es ist für alle Schüler verbindlich und trägt den Titel: „Kein Abschluss ohne Anschluss“. Eines seiner wichtigsten Elemente: So genannte Berufsfelderkundungen als erstes „Hineinschnuppern“ in die Arbeitswelt für Mädchen und Jungen aus allen Schultypen. Für die Berufsfelderkundung werden von der Hauptschule bis zum Gymnasium in der Jahrgangsstufe 8 jeweils drei Tage reserviert. Die Schüler erhalten dann Einblicke in den Alltag unterschiedlicher Unternehmen in verschiedenen Berufsfeldern.  „Bau“ heißt eines der relevanten Berufsfelder im Dachdeckerwesen. Diese drei Tage pro Jahr in der Klasse 8 sind eine gute Chance für die Betriebe: Sie können schon sehr frühzeitig auf sich aufmerksam machen und sich dann den 13 bis 14 Jahre alten Schülern als Ausbildungsbetrieb anbieten.  

Das neue Instrument der Berufsfelderkundung öffnet die Tür, um bei den Schülerinnen und Schülern schon frühzeitig für das Dachdecker-Handwerk zu werben.  Der Dachdeckerberuf muss gegenüber den Jugendlichen – auch von den Gymnasien – dringend besser „verkauft“ werden, deswegen empfiehlt sich, diese Chance der Berufsfelderkennungstage für die Suche nach qualifiziertem Nachwuchs zu nutzen.

Quelle: Dachdeckerverband Nordrhein

zuletzt editiert am 11. Dezember 2020
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