2014-12-10T00:00:00Z Moderates Wachstum in einem schwierigen Jahr

Ein rasantes Jahr mit allen möglichen Höhen und Tiefen ließen 45 Eurobaustoff Fachhändler der Fachgruppe Dach&Fassade auf ihrer diesjährigen Herbsttagung am 20. November in Frankfurt noch einmal Revue passieren.

Nach den vorliegenden Hochrechnungen dürfte der Fachbereich mit einem leichten Umsatzplus das Jahr abschließen. Etwas besser konnten sich die Mitglieder der Fachgruppe weiterentwickeln. „Für unsere Spezialisten rechnen wir mit einem klaren einstelligen Plus“, prognostiziert Volkmar Debus auf der Tagung.  Der verhaltene Jahresverlauf nach fulminantem Start ins Jahr hat laut Debus mehrere Gründe: 



• Der milde Winter 2013 führte zu einem hohen Auftragsbestand bei den Handwerkern am Dach, der dann zu Beginn des Jahres bearbeitet wurde. Für die Akquisition von Anschlussaufträgen war kaum Zeit.  • Das Sanierungsgeschäft lief schleppend, da das Zinsniveau keinen akuten Handlungsbedarf bei den Hausbesitzern auslöst.  • Nach fast 15monatiger Dauerbeschäftigung gönnte sich das Handwerk im Sommer eine Erholungsphase. 



Die verhaltenen Absatzzahlen im zweiten und dritten Quartal animierten einige Lieferanten, recht schnell mit Preissenkungen reagieren. Eurobaustoff Geschäftsführer Hartmut Möller sieht in diesen Preisreduzierungen kein Allheilmittel: „Das betriebswirtschaftliche 1 x 1 sagt uns ganz deutlich, dass ein gesättigter Markt nicht aufnahmefähiger wird, wenn die Preise gesenkt werden. Es führt nur zu einer generellen Abwärtsbewegung im Preisgefüge.“ Zudem gebe es auch keine Gewinner bei diesem Spiel. „Den Lieferanten verhagelt es die Spanne, uns die Deckungsbeiträge. Und unser Kunden müssen die niedrigeren Preise über kurz oder lang mit schlechteren Qualitäten bezahlen.“

zuletzt editiert am 11. Dezember 2020
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