Der Auffanggurt ist ein wichtiger Bestandteil der Persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz. Es ist wichtig, den richtigen auszuwählen. Er muss passen, sichern und bequem sitzen. Sonst wird er nicht getragen. Bild: Rudolf Müller Mediengruppe

Arbeitssicherheit

15. October 2020 | Teilen auf:

Na sicher, wird gesichert!

Beim Arbeiten in der Höhe wird die Absturzsicherung immer noch vernachlässigt – sei es, weil man „mal eben“ den Zollstock irgendwo anhalten muss, weil man sich für unverwundbar hält oder es einfach nicht besser weiß. Auffangsysteme retten Leben und haben sich in den letzten Jahren enorm entwickelt, insbesondere was Handling und Tragekomfort angeht. Bei denen, die nach oben wollen, gilt: Gurt an!

Das Arbeiten in der Höhe ist gefährlich. Sich zu sichern ist das oberste Gebot. In erster Linie sollten dafür kollektive Schutzmaßnahmen wie Gerüste, Schutzgeländer oder Auffangnetze eingesetzt werden. Doch nicht auf jeder Baustelle lassen sich kollektive Maßnahmen aufbauen, oder die Erstellung eines Gerüstes oder Fangnetzes würde länger als die durchzuführende Arbeit dauern. In solchen Fällen muss als individuelle Schutzmaßnahme die Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) verwendet werden, wie beispielsweise ein Auffangsystem, das eine fallende Person bei einem freien Fall auffängt. Ein Auffangsystem setzt sich aus einem Auffanggurt, einem Verbindungsmittel und einem Seilsicherungssystem bzw. einem Einzelanschlagpunkt zusammen. Einen Auffanggurt während gefährlicher Arbeiten in der Höhe zu nutzen ist jedoch immer noch bei vielen Zimmerleuten unbeliebt. Dabei haben sich die Produkte in den letzten Jahren deutlich verbessert. Hersteller von Auffangsystemen haben viele neue Lösungen entwickelt, um den Tragekomfort und die Ergonomie zu optimieren. Eigentlich gibt es keine Ausrede mehr, sich den Gurt vor dem Gang nach oben anzulegen und sich damit vor einem Absturz zu sichern.

Downloaden Sie hier eine Marktübersicht, die Ihnen einen Überblick über einige derzeit am Markt erhältliche Gurtsysteme bietet.

Angela Trinkert

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in DDH 21-22/2020.