Die Produktion der neuen Glaswolle ist in Bernburg angelaufen. Schwenk Dämmtechnik ist stolz auf "entscheidenden Fortschritt".
Im Glaswolle-Werk von Schwenk Dämmstofftechnik im bayerischen Landsberg wurde die Produktion von climowool gestartet, einem neu entwickelten Dämmstoff. Nahezu die gesamte Werksbelegschaft war anwesend, als die beiden Geschäftsführer Jörg-Michael Krichel und Dieter Ruf den Startknopf für die Produktion drückten.
Mit dem neuen Dämmstoff stehe die Erleichterung bei der Verarbeitung im Mittelpunkt die Rückstellkraft der Glaswolle sorge für ein gutes Klemmverhalten, das beim Verarbeiten der Klemmfilze zwischen den Dachsparren sehr hilfreich sei und ein Durchhängen verhindere. Das sei auch für die optimale Dämmwirkung wichtig.
Das Zusammenspiel zwischen Faser und dem Bindemittel "climoBind" aus nachwachsenden Rohstoffen, saubere Schnitte und Trennkanten ohne Stauben und Ausfransen seien eine wichtige Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Aber auch andere Nebenwirkungen werden laut Hersteller auf ein Minimum reduziert.
Mit der geplanten Inbetriebnahme der Produktionslinie 2 und Beginn der neuen Produktion verdreifacht das im Oktober 2010 eingeweihte Schwenk Glaswolle-Werk seine Produktivität auf insgesamt 90.000 Tonnen Glaswolle pro Jahr. "In Bernburg haben wir alles, was wir für einen Erfolg am Markt brauchen. Mit climowool ein innovatives Glaswolle-Produkt. Mit Quarzsand und Soda Rohstoffe direkt vor der Tür. Recycling-Glas in jeder gewünschten Menge. Engagierte Mitarbeiter aus der Region. Und die Unterstützung der Politik", so die Schwenk Dämmtechnik-Geschäftsführer.
Die mit aufwändigen Marketing-Maßnahmen unterstützte Einführung des Dämmstoffs ist der erste Teil einer Investitions- und Innovationsoffensive, mit denen Schwenk Dämmtechnik den europäischen Glaswolle-Markt erobern will.