Voraussichtlich, nach den zum Ende des 3. Quartals 2009 vorliegenden Zahlen, werden die 6 Dachdecker-Einkaufsgenossenschaften der Zedach-Gruppe mit ihren 135 Verkaufsstellen und rd. 6.000 Handwerksbetrieben als Mitglieder, erneut die Umsatzmilliarde überschreiten können.
So der Vorstand der Zentralgenossenschaft des Dachdeckerhandwerks in Hamm. Zwar habe der lange Winter zum Jahresbeginn leicht stagnierend gewirkt, aufgrund positiver Einflüsse der Konjunkturprogramme blickt man jedoch mit Zuversicht auf das 4. Quartal sowie auf das Jahr 2010. "Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und steigende Energiepreise sind für den genossenschaftlichen Fachhandel nicht nur Schlagworte, sondern wir haben rechtzeitig die Weichen in Richtung zukünftiger Marktsituationen gestellt", erklärt dazu der Zedach-Vorstand und ergänzt: "die verschärfte Energie-Einsparverordnung ist seit Anfang Oktober Gesetz. Der Verbrauch an Primärenergie in Gebäuden soll damit um 30% gesenkt werden. Das wird das öffentliche Interesse zunehmend in seinen Bann ziehen. Die Baulandschaft wird sich verändern. Schwindende Ressourcen und verstärkte Öffentlichkeitsarbeit sorgen inzwischen dafür, dass so mancher Hausbesitzer nicht nur den Verbrauch seines PKW kennt, sondern immer öfter darüber nachdenkt, wie viel Energie durch Dach und Wand seiner Immobilie verschwindet."
"Der Markt ist da", sagt Horst Böckling, "das bestätigen repräsentative Umfragen, wonach rund 70% derjenigen, die während der letzten zehn Jahre ein Haus gebaut oder grundlegend renoviert haben, den Energieverbrauch verringern wollen." "Chancen bieten sich vor allem den Betrieben," ergänzt Vorstandskollegin Edith Weerd, "die wissen, welche Produkte und Techniken im Rahmen sich verändernder Märkte zukünftig an Dach und Fassade gefordert sind und welche Informationen der sanierungs- bzw. bauwillige Verbraucher benötigt." Wissen ist gefragt, "denn primär geht es um die Kenntnis grundlegender Beratung, sei dies als Energieberater, auf dem Gebiet der Förderprogramme oder in der Solartechnik" Dementsprechend hat man das Schulungs- und Informationsangebot in 2009 nochmals stark erweitert. Darüber hinaus sollen fachlich versierte Mitarbeiter hinaus den Handwerksbetrieben den nötigen Rückenwind für den Markt geben.
Die Genossenschaften bringen es im Bereich erneuerbarer Energien inzwischen auf rund 30 Millionen Euro Umsatz jährlich. Sowohl im Solarthermie- und Fotovoltaikbereicht als auch in der Sparte Wärmedämmung setzt man nach wie vor auf das qualitativ hochwertige Warenangebot solventer und zuverlässiger Lieferanten. Auch auf dem Sektor "Holz als Baustoff" haben die Genossenschaften ihr Sortiment in den vergangenen Jahren bedarfsgerecht ausgebaut. "Mit Sicherheit Genossenschaft", sagt der Vorstand und spielt damit nicht nur auf die krisenbewährte Unternehmensform an, sondern prognostiziert für 2009 auch "den Zugewinn weiterer Marktanteile in diesen Marktsegmenten."