News 2011-09-26T00:00:00Z Neues Kundencenter "Alte Schlosserei"

Dem Regen zeigen, wo es lang geht: Das ist das Credo von Hauraton, europäischer Anbieter für Entwässerungsrinnen aus faserbewehrtem Beton und Kunststoff. Am Stammsitz in Rastatt wurde jetzt ein weiteres Kapitel in der Firmengeschichte geschrieben und die "Alte Schlosserei" als Tagungscenter feierlich eröffnet.

Hier werden ab sofort Besucher in angenehmer Atmosphäre empfangen sowie Trainings, Präsentationen und Konferenzen mit Gästen oder Mitarbeitern durchgeführt. "Die Kombination aus bestehender historischer Architektur mit gleichzeitig modernster Ausstattung bietet ganz besonders für Architekten einen attraktiven Rahmen für alle Arten von Veranstaltungen", informiert Geschäftsführer Marcus Reuter. Bereits in den letzten Jahren wurden jährlich bis zu 50 Besuchergruppen in Rastatt empfangen. Der Anteil internationaler Gäste betrug dabei ca. zwei Drittel.

Mit dem Umzug der gesamten Fertigung, Logistik und Instandhaltung an den Standort Ötigheim wurden auch die Räume der "Alten Schlosserei" frei. Mit dem Vorhaben, das traditionsreiche Gemäuer in den betrieblichen Arbeitsalltag zu involvieren, bot sich die ideale Gelegenheit, den bestehenden Bedarf nach größeren Tagungsräumen zu decken. Also wurde eine Konzeption erarbeitet, welche die Anforderungen an ein kommunikatives Umfeld in historischem Ambiente mit der Funktionalität modernster Tagungstechnik verbindet. Nach einer intensiven Planungsphase wurde das Gebäude mit einem Gesamtvolumen von einer dreiviertel Million Euro aufwändig umgebaut und einer neuen Nutzung zugänglich gemacht. Die Leitung für dieses Projekt hatte der Baden-Badener Architekt Karl-Heinz Leppert.

Die Räume der ehemaligen Instandhaltung wurden von Grund auf saniert und umgestaltet. "Mit ein bisschen Farbe und neuen Möbeln war es nicht getan. Raumaufteilung, Zugangsbereiche, Fußböden, Dach und Wände alles wurde neu konzipiert und einer Verjüngungskur unterzogen", resümiert Marcus Reuter. Zeitgleich erfuhr die angrenzende Villa Bähr eine Teilsanierung. Sie ist stilvoll in das Gesamtkonzept integriert worden. Unter dem Dach der ehemaligen Villa werden weiterhin bestehende sowie neu gestaltete Büro- und Besprechungsräume genutzt. Schon im Eingangsbereich der "Alten Schlosserei" fühlt man die moderne Leichtigkeit, von der alle neu gestalteten Bereiche geprägt sind. ‚Weniger ist mehr‘ ist hier die Devise. Und so lenkt auch kaum etwas vom großen Begrüßungsmonitor ab, mit dem Gäste willkommen geheißen werden oder auf dem je nach Anlass Referenzobjekte oder Produktfilme zu sehen sind. Sanierung und Umbau wurden in einem engen Zeitrahmen, aber mit viel Fingerspitzengefühl vorangebracht. Vorrichtungen aus der Zeit, als das Gebäude noch als Schlosserei genutzt wurde, sind teilweise erhalten geblieben und geben dem neuen Kundencenter den erwünscht industriellen Charakter. So finden sich beispielsweise Schaltschränke sowie die Kranbahn mit dem Portalkran von damals auch im neu gestalteten Raum wieder und setzen typische Akzente. Diese Details wurden im Originalzustand belassen und betonen so die frühere Nutzung. "Die Fenster weisen an mancher Stelle noch kleine Schmelzspritzer auf und man kann dadurch auch heute noch erkennen, wo früher geschweißt und geschliffen wurde", erläutert der Architekt Karl-Heinz Leppert.

Zur Nutzung der Räumlichkeiten als Tagungszentrum wurde nicht nur die Gebäudetechnik auf den aktuellen Stand der Technik gebracht, es wurde auch in modernste Präsentationstechnik investiert. Das integrierte Soundsystem bietet sowohl dem Vortragenden als auch den Zuhörern beste Bedingungen: nämlich eine saubere, natürliche Akustik. Mit zentraler Steuerung kann der Raum in jeglicher Abstufung abgedunkelt werden. Gleichzeitig sorgt das Lichtkonzept für vielfältige Möglichkeiten der Raumbeleuchtung.

Mit technisch anmutendem und funktionalem Flair schafft die "Alte Schlosserei", nach eigenen Angaben, die Verbindung zur jüngsten Vergangenheit des Gebäudes und besonders zur Hightech-Produktpalette des Rastatter Rinnenherstellers. Das Ergebnis der umfangreichen Umbauarbeiten kann sich sehen und vor allem erleben lassen und wird in Zukunft das kommunikative Herz des Unternehmens sein.

zuletzt editiert am 24. Februar 2021
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