Regenfälle hatten den Off-Road-Park in ein schwierig zu befahrendes Gelände verwandelt. An Fahrzeuge und Fahrer(innen) wurden höchste Anforderungen gestellt. Wir berichten von den Rutschpartien.
Schon zum dritten Mal veranstaltete DDH sein Grundlagentraining für Geländewagen. Als ideal erweist sich hierzu das Off-Road-Trainingsgelände in Langenaltheim im Altmühltal/Bayern, einem alten Steinbruch, in dem in früheren Jahren die bekannten Solnhofer Bodenplatten abgebaut wurden.
Ein buntes Bild boten die unterschiedlichen Geländewagen. Ihre Heckbeschriftung las sich wie das "Who is who" der Off-Road-Fahrzeuge: Chevrolet Avalanche, Jeep Wrangler, Suzuki Jimmy, Hyundai Galloper Hummer H1, Nissan pick up und andere. Starke Regenfälle hatten die Fahrtpisten des ansonsten steinigen Bodens in glatte, schmierseifen-ähnliche Bahnen verwandelt, Senken waren bis an den Rand mit Wasser gefüllt. Für den erfahrenden Off-Roader ein ideales Übungsgelände, für den Newcomer eher Respekt einflößend.
Mit Axel und Harald Friedrich, selbst begeisterte Anhänger dieser nicht alltäglichen Sportart, von der Off-Road-Akademie aus Mintraching stand ein bewährtes Team zur Verfügung, das auch den Ungeübten schnell die Angst nahm, die schwierigen Passagen zu meistern. Und so begann auch dieser Kurs mit einer kurzen theoretischen Einleitung. Beim anschließenden praktischen Teil wurde Schritt für Schritt die unterschiedlichen Geländepassagen und Fahrtechniken, wie seitliche Schräge, Steilauf- und Abfahrt, richtiges Verhalten beim Abbruch von Auf- und Abfahrt und das Überfahren von Kuppen und Durchqueren von Gräben geübt. So konnte jeder Teilnehmer die Möglichkeiten aber auch die Grenzen seines Fahrzeuges testen. Viele Passagen erinnerten an unbefestigte Wege auf Baustellen, wo sich nach starken Regenfällen ähnliche Voraussetzungen bieten, die dann von den Handwerkern zu meistern sind. Das war auch der Grund, weshalb Dachdeckermeister Ralf Joppe, Geschäftsführer der Kanne Bedachungs-GmbH in Warburg, extra aus Westfalen angereist war, um seinen aus Kanada importierten Chevrolet Avalanche - einem Pick up, den er beruflich auch als Zugmaschine zum Transport von Kränen und Anhängern nutzt - ausgiebig zu testen. Und er war es auch, der das Angebot, einen Anhänger im schwierigen Gelände mitzuführen, spontan annahm.
Am Nachmittag bot sich allen Teilnehmern die Gelegenheit, dass Gelernte an unterschiedlichen Stellen und in verschiedenen Schwierigkeitsgraden - zunächst in Kolonne, dann in freier Fahrt umzusetzen.