News 2011-04-15T00:00:00Z Optimismus auf ganzer Linie

Optimistisch blicken die in der Dachdeckerinnung Karlsruhe organisierten Betriebe auf das laufende Jahr. "Auch nach Rücksprache mit Industrie und Fachhandel erhalten wir ein gutes Bild", erklärte Obermeister Hans-Peter Kistenberger bei der jüngsten Jahreshauptversammlung. Der überwiegende Teil der Unternehmen habe nach Dreikönig die Arbeit aufgenommen und sei seither und bis in die nächsten Monate hinein gut beschäftigt.

Ein Großteil der Aufträge sei auf energetische Sanierung zurückzuführen. Nach Auffassung des Obermeisters fordern und honorieren die Kunden "Zuverlässigkeit, Sicherheit und Vertrauen". Zu bedenken gab er freilich die gestiegenen Rohstoffpreise. "Um eine Preisanpassung kommen wir nicht herum", so seine Einschätzung.

Nachwuchssicherung ist auch bei den Dachdeckern ein beherrschendes Thema. Und das, obwohl die Zahl der im vergangenen Jahr neu geschlossenen Ausbildungsverträge um 20 Prozent angestiegen sei, wie Martin Amann, Abteilungsleiter an der Heinrich-Hübsch-Schule bestätigte. Die Lehrlinge aus ganz Baden-Württemberg werden an dieser Gewer-beschule unterrichtet. Im ersten Lehrjahr sind es derzeit 185, in allen drei Jahren sind es 470. "Insgesamt sind es 18 Klassen", so Amann weiter.

Hans-Peter Kistenberger, der gleichzeitig im Landesverband als Vorsit-zender die Richtung vorgibt, berichtete weiter, dass der jetzt 20 Jahre alte Truck nach einer Generalsanierung für bundesweite Nachwuchswerbung eingesetzt werde. Ziel sei, die Anzahl der gut qualifizierten Mitarbeiter auch für die nächsten Jahre stabil zu halten und dem demografischen Wandel Paroli zu bieten.

Fachliche Kompetenz und Weiterbildung ist bei den Dachdeckern der Region ebenfalls großes Thema. Diesmal ging es in einem Referat um "Windlasten auf Dächern mit Dachziegel- und Dachsteineindeckungen". Stefan Simon von der Firma Creaton erläuterte eine spezielle Windsogsicherung, die in Zeiten stärker werdenden Stürme und Orkane notwendig werde. Änderungen in der Gebäudeversicherung erklärte Manfred Eilber von der Signal Iduna Versicherung.

zuletzt editiert am 24. Februar 2021
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