Steildach 2014-02-06T00:00:00Z Pfeifen-Weltrekord als Lehrlingsinitiative

Am Beginn stand eine Idee - am Ende ein Weltrekord! Der „ibb“ (Internationaler Interessenbund Baumetalle) und die europaweit tätige Firma Prefa Aluminiumprodukte GmbH laden in mehr als 20 Ländern am 5. April zum „Pfeifen-Weltrekord“.

Pfeifen leicht gemacht

Die Pfeife wurde vor 111 Jahren vom Flaschnermeister Gottlieb Scheu in Michelbach an der Lück in Baden-Württemberg erfunden. Er baute die Pfeifen für Schulkinder und beschenkte diese auf dem Nachhauseweg. „Damals eine geniale Werbemaßnahme. Jeder im Dorf wusste: „Der Spengler ist da!“. Unser Bestreben ist es nun dies am 5. April zum Weltrekord auszubauen“, sagt Bucher.

Ziel der Aktion

Das Ziel des öffentlichkeitswirksamen Weltrekords ist es, die Jugend an das Spenglerhandwerk heranzuführen. „Ganz im Sinne der Pfeifen versuchen wir Aufmerksamkeit zu erreichen. Und es freut uns besonders, dass die Familie des Gründers Scheu die Aktion ebenfalls unterstützt“, sagt Trenkwalder.

Die Umsetzung in über 20 Ländern

Der Weltrekordversuch wird über lokal tätige Spengler, Innungen und Verbände in den Kernländern Deutschland, Italien, Österreich, der Schweiz und Tschechien getragen. Die Spenglerbetriebe stellen genügend Werkzeuge und Know-How zur Verfügung. An festgelegten öffentlichen Orten die wir noch rechtzeitig kommunizieren, können interessierte Jugendliche, die vor allem in Schulen über die Aktion informiert werden, ihre eigene Pfeife in wenigen Schritten selbst bauen. Insgesamt werden 40 Standorte in mindestens 20 Ländern eingerichtet. Natürlich kann sich auch jeder Passant und Unterstützer des Spenglerhandwerks daran beteiligen und eine Pfeife binnen zwei Minuten selbst bauen.

Am 5. April endet die Aktion um 16 Uhr. Dann werden alle Endstände in der Prefa Zentrale gemeldet. „Wir werden dann noch vor 17 Uhr das Endergebnis bekannt geben können. Den ganzen Tag ab 10 Uhr werden wir über die eigens eingerichtete Facebook-Seite Fotos von allen Standorten, allen Teilnehmern und auch Zwischenstände kommunizieren.“, schließt Bucher.

zuletzt editiert am 24. Februar 2021
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