Steildach 2013-08-19T00:00:00Z Philippe Frey gewinnt Velux Architekten-Wettbewerb 2013

„Umbau eines Einfamilienhauses in Stuttgart“ zeichnet sich durch eine zeitgemäße Raum- und Lichtgestaltung aus.

Die Leser des Bauherrenmagazins „Wohnglück“ haben entschieden: Der erste Preis des achten Velux Architekten-Wettbewerb geht an Philippe Frey, der für sein Projekt „Umbau eines Einfamilienhauses in Stuttgart“ 39,2 Prozent der knapp 21.000 abgegebenen Stimmen der „Wohnglück“-Leser erhielt. Der Architekt aus Stuttgart überzeugt mit der innenräumlichen Umgestaltung eines Kaffeemühlenhauses. Den zweiten Preis des in diesem Jahr unter dem Motto „Licht + Luft = Lebensqualität“ stehenden Wettbewerbs gewinnt mit 24,8 Prozent der Stimmen das „energy+ home“ von TSB Ingenieurgesellschaft mbH / Lang+Volkwein Architekten und Ingenieure. Der dritte Preis geht an das Projekt „Vom Stall zum Studio“ von mo.studio, das 14,4 Prozent der Stimmen erhielt. Darüber hinaus zeichnete die Jury Phillipe Frey mit dem Newcomer-Sonderpreis für junge Architekten aus und vergab einen Sonderpreis Innovation an TSB Ingenieurgesellschaft mbH / Lang+Volkwein Architekten und Ingenieure.

Das Gewinnerprojekt des diesjährigen Velux Architekten-Wettbewerb wurde in der ersten Wettbewerbsphase von einer unabhängigen Jury, der in diesem Jahr neben dem Jury-Vorsitzenden Prof. Andreas Schulz (lichtkunstlicht) auch Vorjahressieger Ulrich Arndt aus Berlin sowie Prof. Martin Haas (haascookzemmrich Studio2050), Claus-Peter Haller (Chefredakteur Wohnglück), Meike Weber (Verlagsleitung DETAIL) und Christian Krüger (Leiter Architektur-Planung Velux Deutschland GmbH) angehörten, gemeinsam mit vier weiteren Projekten nominiert. In der zweiten Wettbewerbsphase konnten dann die mehr als zwei Millionen Leser des Bauherrenmagazins „Wohnglück“ ihren Favoriten wählen. Bei dieser Abstimmung siegte Philippe Frey mit großem Abstand. Fast 40 Prozent der Teilnehmer stimmten für seinen Umbau eines Einfamilienhauses in Stuttgart.

„Mit der zeitgemäßen Raum- und Lichtgestaltung im Inneren bei unverändertem äußerem Erscheinungsbild ist dem Gewinner eine hervorragende Umsetzung der zunehmend wichtiger werdenden Bauaufgabe der energetischen Sanierung im Bestand gelungen“, würdigt Dr. Sebastian Dresse, Geschäftsführer der Velux Deutschland GmbH, den Sieger des diesjährigen Velux Architekten-Wettbewerb. Neben dem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro erhält Philippe Frey vor allem Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit: Das Gewinnerprojekt wird das zentrale Motiv einer Anzeigenkampagne von Velux in der Architektur-Fachpresse. Darüber hinaus wurde das Vorzeigeprojekt von der Jury auch mit dem Newcomer-Preis ausgezeichnet, der sich an junge Architekten richtet und mit 1.000 Euro dotiert ist.

Auf den zweiten Platz wählten die Wohnglück-Leser die TSB Ingenieurgesellschaft mbH und Lang+Volkwein Architekten und Ingenieure, die mit dem „energy+ home“ zeigen, dass die Umsetzung des Aktivhaus-Konzepts auch im Fall einer Sanierung möglich ist. Platz drei geht an mo.studio, die mit ihrem Projekt „Vom Stall zum Studio“ einen denkmalgeschützten Vierkanthof zu einem modernen Büro mit Ausstellungsfläche umgebaut haben. Die beiden Büros können sich über Preisgelder in Höhe von jeweils 3.000 Euro beziehungsweise 2.000 Euro freuen. Darüber hinaus gewann das „energy+ home“ den von der Jury vergebenen und mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis Innovation.

Der Velux Architekten-Wettbewerb honoriert seit 2005 Architekten, die sich mit innovativen Entwürfen um die Zukunft des Bauens verdient machen. Besonderer Fokus liegt auf einem kreativen Umgang mit den Themen Licht und Luft. „Das Thema des diesjährigen Velux Architektur-Wettbewerbs klingt fast wie eine logische Selbstverständlichkeit für die Architektur und das Bauen“, erklärt Juryvorsitzender Prof. Andreas Schulz. „Dass der gekonnte Umgang mit diesen beiden elementaren Medien bisweilen aber nicht selbstverständlich ist, zeigt vor allen Dingen die enorme Steigerung der räumlichen und atmosphärischen Qualität der eingereichten Arbeiten renovierter und umgebauter Bestandsgebäude. Der ökologisch notwendige, physiologisch wie auch psychologisch durch nichts substituierbare Einsatz von Tageslicht in der Architektur bekommt durch den Wettbewerb eine große Aufmerksamkeit bei Architekten und Bauherrn und ist gleichzeitig ein Ansporn, mehr Lebensqualität zu erschaffen.“

Alle nominierten und ausgezeichneten Projekte werden in einer Dokumentationsbroschüre umfassend vorgestellt, die dem Architekturfachmagazin „DETAIL“ im Oktober beigelegt wird.

zuletzt editiert am 24. Februar 2021
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