Deutsche Modul-Hersteller in der Krise, die EU erhebt Strafzölle gegen Billig-Importe aus dem Reich der Mitte und Stromkonzerne nutzen die EEG-Umlage, um die Versorgungspreise weiter in die Höhe zu treiben. Apropos EEG: Wie geht es überhaupt weiter? Wie positioniert sich die neue Regierung zur Energiewende? Fakten und Fragen, die das Handwerk interessieren und wir im neuen Ratgeber "Energieträger Dach" beantworten.
Apropos EEG: Wie geht es überhaupt weiter? Wie positioniert sich die neue Regierung zur Energiewende? Fakten und Fragen, die das Handwerk interessieren. Auf den Punkt brachten wir diese Themen in unserem Experten-Gespräch Solar im Rudolf Müller Verlag. DDM Dirk Bollwerk hierzu: „Wir müssen die Chance nutzen. Der Markt steht vor einem zweiten Frühling.“ Fakt ist, dass Kleinanlagen gefragt sind wie nie zuvor. Neue Möglichkeiten der Energiespeicherung machen eine Solaranlage auf dem Dach beliebter den je.
Für den Dachdeckerunternehmer mit Mut zu neuen Herausforderungen bietet sich hier eine lukrative Chance, waren sich die Gesprächspartner im Experten-Gespräch einig. Aber auch bei den Geschäften mit Solar müssen wichtige vertragliche Grundlagen beachtet werden. Welche das sind und wie der Vertragsabschluss „sauber“ funktioniert, zeigt DDH Fachbuchautor und Solarexperte Heinz Effelsberg. Praxisnah beschreibt er, was der Dachdecker beim Verkauf und der Montage einer Solaranlage beachten muss.
Beachten sollte der Dachdecker auch die Möglichkeit, sich die Arbeit bei der Planung und Ausführung einer Solaranlage zu erleichtern. Nützliche Programme helfen hierbei. Welche das sind und was Sie können, lesen Sie in unserer Marktübersicht „Planungssoftware“. Analog hierzu erfahren Sie, wie Programme als verkaufsförderndes Instrument eingesetzt werden – Visualisierung und Ertragsprognose beim Kunden inklusive.
Außerdem informieren wir, wie die Montage von Aufdach-Solaranlagen mit universell einsetzbaren Montagesystemen funktioniert. Wichtig hierbei: die einwandfreie Herstellung von Standfestigkeit und Regensicherheit – selbstredend, dass diese von einem Dachdecker-Fachbetrieb ausgeführt werden sollte. Dachintegrierte Lösungen sorgen für ein homogenes Erscheinungsbild und ersetzen die Dachdeckung in Teilen oder komplett. Worauf es bei der Montage ankommt, zeigt der Beitrag „Geneigte Integration“. Nicht zu vergessen das Flachdach. Anders als am Steildach können die Module hier neigungsunabhängig Richtung Sonne ausgerichtet werden.
Egal ob Aufdach, Flachdach oder integrierte Lösung: erweitern Sie Ihre solare Kompetenz und tragen Sie durch eine gute Beratung und die fachgerechte Montage Ihren Teil zur Energiewende bei. Dem Image des Dachdeckerhandwerks tut es allemal gut.
Anregende Impulse zum Geschäft mit Solar wünscht Michael Zenk
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