Der Dachdecker ist es gewohnt, mit Schieferhammer und Haubrücke zu arbeiten. Anders bei der Symmetrischen Deckung, hier kann er auf sein traditionelles Werkzeug verzichten. Dementsprechend groß ist der Beratungsbedarf.
Der Dachdecker ist es gewohnt, mit Schieferhammer und Haubrücke zu arbeiten. Anders bei der Symmetrischen Deckung, hier kann er auf sein traditionelles Werkzeug verzichten. Dementsprechend groß ist der Beratungsbedarf.
Hans G. Rüschenpöhler
Die Symmetrische Deckung wird auf einer Aluminium-Unterkonstruktion verlegt. Die Sichtfuge, ein Zentimeter breit, verläuft über den gesamten Baukörper hinweg. Sie gibt der Fassade ein geradliniges Erscheinungsbild. Die Schiefer unterscheiden sich von denen herkömmlicher Decksteine: Mit zehn Millimeter sind sie doppelt so dick, die Kanten sind gesägt. So hergerichtet eröffnet sich für den Dachdecker ein völlig neues Betätigungsfeld. Waren es bisher vor allem Dächer und Fassaden die er mit Schiefer gedeckt und bekleidet hat, so kann er nun großflächige, im Raster geplante Fassaden mit dem Naturbaustoff bekleiden.
Das neue Fassadensystem verlangt jedoch eine andere Unterkonstruktion und Verlegetechnik als herkömmliche Schieferbekleidungen, bei denen üblicherweise auf Holzschalung oder -lattung genagelt oder geklammert wird. Die Symmetrische Deckung wird von einer Aluminium-Unterkonstruktion getragen, die mit Fix- und Gleitpunkten thermische Längenänderungen abfangen kann.
Umfangreiches Beratungspaket geschnürt
Um dem Dachdecker dieses neue System näher zu bringen, hat Rathscheck ein umfangreiches Paket geschnürt. Mit Industriebetriebswirt Uwe Ammel steht ein Naturstein-Experte zur Verfügung, der sich exklusiv um die Beratung des neuen Fassadensystems kümmert. Bis auf den Dämmstoff liefert der Mayener Schieferproduzent den gesamten Materialbedarf des Systems: die Unterkonstruktion mit Verankerungs-, Verbindungs- und Befestigungsmittel und natürlich den Schiefer. Wird in der Ausschreibung eine Statik gefordert, ermittelt Rathscheck die entsprechenden Kosten und stellt ein Prüfzeugnis über die Prüfungen der Tragfähigkeit der Verbindungen, Befestigungen und Verankerungen in der Bekleidung durch Bauteilversuche gemäß DIN 18516-1 Anhang A zur Verfügung. Den Dachdeckern stehen somit alle notwendigen Angaben für die Angebotskalkulation zur Verfügung.