News 2010-04-26T00:00:00Z Sanieren hat Zukunft

Henkel, Rockwool und SFS veranstalteten wieder gemeinsame Sanierungstage.

Zum Europapark Rust kamen mehr als zweihundert Teilnehmer. Michael Wichmann erläuterte in seinem Eingangsvortrag "dass nur 15 % aller Flachdachschäden auf Materialfehlern beruhten und 10 % auf höherer Gewalt, aber rund 35% auf Planungs- und weitere 40 % auf Ausführungsfehlern". Wichmann ging in diesem Zusammenhang auf die neuen Fachregeln ein, die die Flachdachrichtlinie aus dem Jahr 2001 ersetzen und die damit an neue Normen angepasst wurden. Die richtige Dämmung eines Flachdachs ist nicht erst mit der Klimaerwärmung und der Energiekrise ein neues Thema. Stärker als je zuvor sind auch die ausführenden Firmen mit solchen Fragen ihrer Kunden konfrontiert. "Was zwischen Dampfsperre und Abdichtung liegt, hat somit essentielle Bedeutung", referierte Matthias Bischof. Dachdeckermeister Gerd Hecker schloss mit seinem Vortrag die Klammer zwischen Schadensanalyse und Schadensbehebung. Alle alten Dachschichten komplett abzutragen, sei im Sanierungsfall immer nur das letzte Mittel. "Auch ein Arzt denkt ja nicht gleich an Amputation, wenn ein Mensch Hautverletzungen hat", erläuterte Gerd Hecker. Heute könne der Fachmann vielfach darauf verzichten, durchfeuchtete Wärmedämmungen herauszureißen, wenn er die richtigen Sanierungsbahnen einsetze.

zuletzt editiert am 24. Februar 2021
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