Normgerechte Sicherheitsschuhe sind für Dachdecker unverzichtbar. Doch was ist, wenn sie Schmerzen verursachen und orthopädische Einlagen notwendig sind? Der Beitrag zeigt die gesetzlichen Vorgaben auf und DDM Richter erläutert, warum er in seinem Unternehmen auf orthopädische Sicherheitsschuhe setzt.
Grundlegende Anforderung an die Sicherheit
Doch das allein reicht nicht. Natürlich braucht der Fuß auch Schutz, falls man in einen spitzen Gegenstand tritt. Wie schnell wird beim Abriss der alten Dachlattung ein Nagel übersehen. Ebenso kann ein Ziegel oder ein anderer schwerer Gegenstand auf den Fuß fallen. Daher ist auf der Baustelle ein Fußschutz der Klasse S3 Pflicht. Entsprechende Schuhe sind mit Zehenschutzkappen ausgestattet, die schmerzhaften Quetschungen vorbeugen. Zudem haben sie durchtrittsichere Zwischensohlen.
Die Säulen eines Sicherheitsschuhs bestehen aus: einem passenden Sohlenprofil, Gewährleistung auf Durchtrittsicherheit und eine Zehenschutzkappe. Dazu ein wasserabweisendes Obermaterial und eingearbeitete Klimamembrane, die den Fuß im Sommer nicht zu sehr schwitzen lassen, ihn im Winter warm und trocken halten – das sind die Anforderungen der beiden Profis in Bezug auf Sicherheit und Tragekomfort an ihre Sicherheitsschuhe. Für Dachdeckermeister Dirk Richter zählen aber auch noch ganz andere Kriterien – die für ihn richtige Passform. „Ich arbeite hauptsächlich stehend, oft auch in gebückter Haltung. Das ist eine Belastung für meine Knie und für meine Fußgelenke – zumal ich einen Senk-Spreizfuß habe. Was nützt mir der sicherste Schuh, wenn er für mich nicht bequem ist?“
Björn Mende
Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in DDH 05/2014.