News 2010-11-10T00:00:00Z Smolka ist Bundessieger 2010

Patrick Smolka, Landessieger Niedersachsen, gewann mit 860 Punkten den Bundesentscheid 2010 in Mayen. Smolka ist damit Bundessieger 2010 und wird Deutschland bei der nächsten IFD-Weltmeisterschaft 2011 vertreten..

An dem am 08. und 09. November 2010 im Bundesbildungszentrum des Deutschen Dachdecker-handwerks in Mayen stattgefundenen Bundesentscheid nahmen neun Landessieger teil. In vier Bundesländern konnten auf den dem Bundesentscheid vorgeschalteten Landesentscheiden keine Landessieger ermittelt werden. Drei Landessieger sind aus persönlichen Gründen nicht angetreten. Teilgenommen haben in alphabetischer Reihenfolge der Landesverbände:

Baden-Württemberg: Steffen Kurzer, Zum Pavillion 25, 97944 Boxberg

Ausbildungsbetrieb:Josef Bauer GmbH, Inh. Josef Bauer u. Wolfgang Schmeiser, Brechdarrenweg 5, 97980 Bad Mergentheim

Bayern: Maximilian Leuner, Am Schindanger 16, 97437 Haßfurt

Ausbildungsbetrieb:Handschuh GmbH, Carl-Benz-Str. 17, 97424 Schweinfurt

Brandenburg: Kilian Schulz, Bachstr. 18, 03044 Cottbus

Ausbildungsbetrieb: Marko Kühn, Gewerbering 5, 03096 Burg (Spreewald)

Hessen: Hannes Schmidt, Mittelstr. 8, 35781 Weilburg

Ausbildungsbetrieb: Daris GmbH, Stützeläckerweg 17, 60489 Frankfurt

Mecklenburg-Vorpommern: Michele Tiedke, Neustädter Str. 25, 19288 Ludwigslust

Ausbildungsbetrieb:Dachdeckermeisterbetrieb Fritz Tiedke & Sohn, Inh. Wolfgang Tiedke, Neustädter Str. 27, 19288 Ludwigslust

Niedersachsen: Patrick Smolka, Am Holzbach 16a, 49577 Ankum

Ausbildungsbetrieb:Dachdeckermeister Gerd Thyen, Tütinger Sgtr. 25, 49577 Ankum

Nordrhein-Westfalen: Michael Kreutzer, Weberskamp 29, 33824 Werther

Ausbildungsbetrieb:Dachdeckerei Marion Marschner, Lotkampseg 35, 33790 Halle

Rheinland-Pfalz: Simon Moser, Hauptstr. 46, 56865 Schauren

Ausbildungsbetrieb: Kapari Bedachungen GmbH, Dorfstr. 6, 56865 Moritzheim

Schleswig-Holstein: Kevin Sandkühler, Postfelder Weg 39, 24211 Preetz

Ausbildungsbetrieb: Dach-Wand-Technik Alfred Gabriel GmbH & Co.KG, Borsigstr. 10, 24145 Kiel

Zunächst hatten die Teilnehmer eine Arbeitsprobe nach Wahl (Hauptarbeitsprobe), die ausschließlich in der Dachziegel- oder Schieferdeckung gewählt wurde, herzustellen. Nach der Hauptarbeitsprobe waren noch zwei weitere Arbeitsproben nach Vorgabe der Bundesbewertungskommission anzufertigen. Diese stellte dann unter Vorsitz von Landesinnungsmeister Manfred Arp, die Gesamtpunktzahl für die einzelnen Wettbewerbsarbeiten fest. Hierbei ergab sich folgende Platzierung:

1. und damit Bundessieger 2010

Patrick Smolka

Landessieger Niedersachsen 860,00 Punkte

(= 172,00 Punkte von maximal möglichen 200 Punkten)

2. Bundessieger 2010

Hannes Schmidt

Landessieger Hessen 815,00 Punkte

(= 163,00 Punkte von maximal möglichen 200 Punkten)

3. Bundessieger 2010

Simon Moser

Landessieger Rheinland-Pfalz 810,00 Punkte

(= 162,00 Punkte von maximal möglichen 200 Punkten)

Als Beobachter der ZVDH-Berufsbildungstagung nahm Landesreferent Raban Meurer aus Nordrhein am Bundesentscheid teil. In einer Feierstunde im Anschluss an den Entscheid ehrten ZVDH-Vizepräsident Fred Georg Schneider und Bundesbewertungskommissions-Vorsitzender Manfred Arp die Bundessieger und die weiteren Platzierten. Alle Teilnehmer am Bundesentscheid erhielten seitens des ZVDH ein Erinnerungsgeschenk. Die zwei Bundessieger haben sich mit ihrem Sieg zusammen mit den ersten beiden Bundessie-gern des noch kommenden Bundesentscheids 2011 automatisch für die 24. IFD-Weltmeister-schaft junger Dachdecker, im Herbst 2012 in Luzern/Schweiz, qualifiziert. Ab dem Jahr 2011 findet die IFD-Weltmeisterschaft im zweijährigen Rhythmus und zwar immer in geraden Jahren statt.

Patrick Smolka zu seinem Sieg: " Ich war gleich zu Anfang recht überrascht wie "fit" meine Mitstreiter doch sind. Jeder von ihnen schien sein Handwerk sehr gut zu verstehen. Alle legten ein enormes Arbeitstempo vor, was mich natürlich anfangs irritierte. Ich habe mir dann aber gesagt, das ich meine Arbeit ruhig angeh, um saubere und sorgfältige Arbeit abliefern zu können. Geschwindigkeit und Menge führt nicht auch gleich zu einem guten Ergebnis. Die präzise Umsetzung der gestellten Aufgabe stand für mich bei diesem Wettbewerb im Vordergrund. Denn mir war von Anfang an klar, das es nicht einfach wird. Als besonders schwierig oder besonders leicht möchte ich keine der Aufgaben darstellen. Alle Aufgaben und die damit zusammenhängen Anforderungen waren für diesen Wettbewerb mehr als angemessen".

Den ausführlichen Beitrag zum Wettbewerb lesen Sie in DDH 23/2010.

zuletzt editiert am 24. Februar 2021
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