Solardach Foto:DDH
Lohnen sich auch weiterhin für Hausbesitzer: Solarlanlagen für die Rendite. Foto: DDH (Quelle: DDH)

2015-01-08T00:00:00Z So rechnen sich Solaranlagen weiterhin

Oft mehr Gewinn als beim Festgeld. Vor allem der Eigenverbrauch ist Treiber der Rendite. Solar Cluster Baden-Württemberg rät zu sorgfältiger Planung.

Beispielrechnung Hausbesitzer: Solaranlagen als ökologische Geldanlage



Eine Beispielrechnung zeigt: Eine vierköpfige Familie in einem Einfamilienhaus, die einen jährlichen Stromverbrauch von 4.500 Kilowattstunden hat, kann mit einer durchschnittlich großen Solaranlage mit 4 Kilowatt installierter Leistung ohne die Hilfe von Speichern einen Eigenverbrauch von rund 35 Prozent erreichen. Die auf die nächsten 20 Jahre berechnete jährliche Rendite beträgt gut 5 Prozent, amortisiert hat sich die Anlage nach 12 Jahren. Eine Belastung des Eigenverbrauchs mit rund einen Drittel der EEG-Umlage fällt hier nicht an. Erst ab einer Grenze von 10 Kilowatt installierter Leistung ist das der Fall. „Voraussetzung für das gute Ergebnis ist eine durchdachte Planung, eine sorgfältige Installation der Anlage und ein Augenmerk der Bewohner auf die Steuerung des Eigenverbrauchs“, sagt Michael Aigner von Aton-Solar aus Laichingen. „Die Bewohner können etwa die Waschmaschine, den Trockner oder die Geschirrspülmaschine vor allem vormittags bis nachmittags nutzen.“Beispielrechnung Firmendach: Energiewende für den Mittelstand lohnt sich

Unternehmen, besonders aus dem Sektor Gewerbe, Handel, Dienstleistungen, können ebenfalls eine gute Renditen mit Solaranlagen erzielen. „Da die Last im Gegensatz zu Privatleuten meist nur tagsüber anfällt und sich das mit dem Solarstromertrag deckt, sind Eigenverbrauchsquoten von 70 Prozent ohne Speicher möglich“, so Michael Aigner. „Das ist die praktizierte Energiewende für den Mittelstand.“ Um einen hohen Eigenverbrauchsanteil zu erreichen, müssen freilich die stromverbrauchenden Arbeitsprozesse genau analysiert werden.

zuletzt editiert am 11. Dezember 2020
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