Die Bauwirtschaft ist vergleichsweise stark von illegaler Beschäftigung und Schwarzarbeit betroffen. Soka-Bau überprüft die Einhaltung des Mindestlohns, unterstützt beim Nachunternehmereinsatz und wirkt in regionalen Bündnissen zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung mit.
Die durch den Zoll aufgedeckten Schadenssummen in der Baubranche (aus Ermittlungsverfahren wegen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten) beliefen sich im vergangenen Jahr auf rund 417 Mio. EUR.
Um die legale Beschäftigung zu fördern, dem tarifvertraglichen Auftrag entsprechend einen vollständigen und fristgerechten Einzug der Sozialkassenbeiträge zu gewährleisten sowie vergleichbare Wettbewerbsbedingungen für alle Baubetriebe herzustellen, ergreift Soka-Bau u. a. folgende Maßnahmen:
- Prüfung auf Einhaltung des Mindestlohnes Unterstützung beim tarifkonformen Nachunternehmereinsatz
- Mitwirkung in regionalen Bau-Bündnissen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit
- Intensive Zusammenarbeit mit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls und der
Das Gesetz zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung (SchwarzArbG) räumt der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls Prüfbefugnisse ein, die ihm u.a. die Befragung von Personen und die Prüfung von Geschäftsunterlagen auf Baustellen ermöglichen.
Über 6.700 Zöllnerinnen und Zöllner sind für die Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung insgesamt bundesweit im Einsatz, um Schwarzarbeit in allen Branchen zu bekämpfen.