News 2010-04-30T00:00:00Z Stabil durch die Krise

Zum elften Mal trafen sich die Führungskräfte aus Dachdeckerhandwerk,Dachbaustoffindustrie und handel zum Spitzengespräch. Dabei wurde auch über die aktuelle Konjunkturlage im Dachdeckerhandwerk diskutiert.

Nur um zwei bis drei Prozent wird voraussichtlich der Umsatz der deutschen Dachdeckerbetriebe gegenüber dem Vorjahr sinken. So lautete die Schätzung Diplom-Ökonom Felix Fink, Leiter des ZVDH-Bereichs Wirtschaft und Unternehmensführung auf dem elften Dach-Konvent in Berlin. Zuvor hatte ZVDH-Präsident Karl-Heinz Schneider vor über 70 führenden Vertretern aus Dachbaustoffindustrie und handel bereits prognostiziert, dass die Dachdecker stabil durch die Krise kommen. Auch die staatlichen Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket II seien bereits zu großen Teilen in den Betrieben angekommen. Dennoch müsse es gelingen die Binnenkonjunktur weiter anzukurbeln, vor allem auch 2010.

Schneider äußerte die Hoffung auf eine "steigende energetische Politik, die Anreize schaffe, den Eigenheimbau unter ökologischen Gesichtspunkten zu fördern." Im Rahmen des Dach-Konvents berichtete Dieter Dohr, Geschäftsführer der Gesellschaft für Handwerksmessen GHM über den positiven Zuspruch zur nächsten DACH+HOLZ vom 24.-27. Februar 2010 in Köln. Knapp 400 Aussteller haben bereits einen Stand gebucht, darunter zahlreiche Branchengrößen der Baustoffindustrie. Die Akquise laufe weiter auf Hochtouren.

Ein Impulsreferat von Wilhelm Hachtel, Geschäftsführer der Firma MHZ Hachtel GmbH beschäftigte sich mit der Frage " Wohin führt die Wirtschaftskrise das Handwerk".

zuletzt editiert am 24. Februar 2021
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